Mittwoch, 11. Januar 2012

Green Monster Movement Smoothie

Willkommen in der kurzlebigen Zeit der guten Vorsätze, deren Halbwärtszeit kürzer als eine Kim-Kardashian-Ehe ist. Habt ihr welche? Endlich mal ein paar überflüssige Pfunde verlieren? Mehr Sport? Weniger WOW spielen? Eine Fremdsprache lernen? Oder der Klassiker: endlich gesünder essen? (Damit meine ich nicht mehr Geflügel mit Antibiotika in die Bentobox zu packen.) Und, wie lange habt ihr durchgehalten? Ich halte es dieses Jahr bei den guten Vorsätzen mit Christina: Will ich Süßes, will ich Süßes und gebe ganz offiziell nach, damit ich nicht heimlich hier und da und dort nasche. In your face, neues Jahr!

Aber frisches, saisonales Obst und Gemüse sollte ja trotzdem irgendwie immer dabei sein und am besten täglich mehrere Portionen. Aber wenn der Alltag einen trifft wie ein Slam-Dunk von Blake Griffin, bleibt die rohe Möhre doch immer mal liegen. Oder die Gurke. Oder der Apfel. Und die Orange. Nun, eine glänzende Idee tat letztens unsere Komponistin auf, die mich auf das Green Monster Movement aufmerksam machte. Der Name allein ist ja schon super, aber dahinter steckt eine clevere und gesunde Idee: hardcore Smoothies. Dank unseres neuen Mixers wandern jetzt täglich die Essenzen von Obst und Gemüse in dickflüssiger Form direkt in unser Imunsystem. Und warum "hardcore"? Und warum ist der grün? Wegen dem Grünzeugs! Dem Spinat. Oder dem Grünkohl. Oder Salat. Und sowas trinkst du? Das habe ich mir auch gedacht. Ein Smoothie aus Banane, Orange und Apfel klingt super. Aber jetzt auch noch das Grünzeugs dazu? Ja! Geschmacklich wirkt das lange nicht so dominant wie es auf dem Zettel erscheint, sondern liefert tatsächlich ein eher dezentes geschmackliches Gegengewicht zur Süße des Obst. Ich bleibe bei einer knappen 60/40 Ratio von Obst zu Gemüse. Ihr müsst es ausprobieren, sonst glaubt ihr mir nicht. Das musste ich auch. Und jetzt werfe ich sogar (Bio-) Kiwis samt Schale (in Neuseeland isst man die ohnehin mit Schale, wenn sie nicht zu haarig ist) und Fenchel rein. Das Green Monster wird so zum fast täglichen Bestandteil, liefert die oft empfohlene Vitamin-Dosis und wirkt sogar gegen den kleinen Hunger zwischendurch. (Liebe Weight Watchers Freunde: das ist - soweit ich recherchieren konnte - ein 0 Punkte Killer! Gern geschehen.)

Wichtig ist, dass ihr immer etwas Flüssigkeit mit in den Mixer gebt, damit der alles besser verarbeiten kann und am Ende etwas drinkbares dabei heraus kommt. Natürlich kann man auch ein bischen kalorienmäßig aufmotzen und etwas Fett zum Vitamine lösen ist ja auch nicht verkehrt. Etwa mit Joghurt. Oder Milch. Wer es vegan möchte nimmt etwa Hafer- oder Mandelmilch. Oder Matcha Tee. Oder Mangosaft. Oder Eiswürfel. Ehrlich. Are you man enough to drink the Monster?

Green Monster Movement Smoothie

The Kale-Kiwidashian

Zutaten
2 Orangen
1 Apfel
1 Kiwi
1 handvoll Grünkohlblätter (ist ja gut. Dann eben Spinat)
1 Karotte
1 EL Leinsamen 
150ml Wasser

Das ist so pur wie es geht: je nach vorlieben das Obst und Gemüse nach dem Waschen schälen oder die Schale dran lassen (bei der Orange wäre ich vorsichtig). Grob zerschneiden. Alles in den Mixer geben und dann zusehen wie aus dem unschuldigen Obst und Gemüse langsam der grüne Hulk wird. Drink fresh, stay healthy!

Kommentare:

  1. Soewas mache ich auch immer gerne. Aber... eine Karotte dazugeben? *augenbrauehochzieh* Naaa gut.

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  2. Das meinste echt ernst, oder? :-)

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  3. Uff....also ich tue mich ja mit den grünen Smoothies echt schwer *hust* Wenn ich schon Grünkohl lese...*flitz* Du bist mutig, sooo mutig! :-D

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  4. Jetzt drehste komplett ab, oder? Genau so stelle ich mir diesen Georgetarianism vor. Es schüttelt mich. So ein Monster ist doch nur drinkbar, wenn es kurz vorm Servieren durch ein kühles Bier ersetzt wird. George, man!

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    1. Du kannst dir ja auch n Steak und Bier reinpürieren. ;-)

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    2. Das verschieben wir lieber mal auf die zahnlose Zeit im Alter. :-)

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    3. Und wie willst du es dann schaffen, ausreichend Bier und Fleisch zu dir zu nehmen? Na?

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  5. Das sieht ja sehr ... gesund aus.
    Ich bin dann doch eher für Obstsalat. Gern auch mit einem kühlen Bier.

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  6. Habe ja erst vor einem Jahr meinen Essen-Frieden mit Grünkohl gemacht. Aber trinken? Hm. Und sicher, dass Neuseeländer keine gefederten Kiwis zum Smoothie machen? Na wie dem auch sei, werde ich vielleicht mal testen. Vielleicht nicht mit Grünkohl oder Fenchel, aber wie heißt es so schön: (IKEA Claim einfügen).

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  7. Großartiger Mouseover übrigens. :D

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  8. I don't need to be man enough. Ich sag nur, Martha laesst gruessen, die drinkt ja auch taeglichen einen dieser Monster (und der Rest der Angestelllten ihrer Firma auch).
    Ich find Smoothies eh klasse. Mein taeglicher ist eher gelblich, gruen ist aber auch nicht zu verachten. Cheers!

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  9. Dieses Grüne schüttet man weg und isst dann das Glas, oder? ^^

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  10. Vielen Dank für alle eure, ähm, wie nennt man das?

    Eure Skepsis kann ich natürlich absolut verstehen, aber wenn ihr erst mal drüben auf der, ähm, Grünen Seite seid, werdet ihr es verstehen. Als die Komponistin den ersten Green Monster machen wollte sagte ich soetwas wie "das ist doch nur trinkbar, wenn es kurz vorm Servieren durch ein kühles Bier ersetzt wird", oder "dieses Grüne schüttet man weg und isst dann das Glas, oder?" und goß mir schnell das gemixte Obst in mein Glas, bevor tatsächlich Salatblätter dazu kamen.
    Ich war heilfroh, auch weil mein Smoothie so schön gelb und ihrer so komisch grün war. Dann konnte ich mich aber nicht zurückhalten und wollte zumindest mal probieren. Schmeckte eigentlich gar nicht schlecht. Eigentlich sogar meinem sehr ähnlich. Und dazu nicht ganz so süß.
    Am nächsten Tag habe ich mich dann bereit erklärt auch etwas grünes Gemüse dazuzugeben. Und es war lecker. Dann haben wir angefangen zu experimentieren. Mangold kommt super, soviel kann ich schon mal sagen.

    Ich sehe das ganze jetzt teils als schneller Vitaminlieferant, teils als erfrischend, teils als lecker und teils als Mutprobe an.

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  11. Bin ich der einzige der da ein Gesicht sieht?

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  12. maloney: Das ist Georges Ersatz für Wurst mit Gesicht.

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  13. Ich wollte diese grünen Smoothies ja auch schon lange mal ausprobieren und du hast jetzt den Anstoß gegeben, es wirklich zu tun. Erstaunlicherweise schmeckt das wirklich gut! Was für einen Mixer benutzt du denn?

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  14. Na endlich traut sich mal jemand ran und schreckt nicht vor der Farbe grün zurück (obwohl Kirsten das ja auch schon tat!).

    Ich habe einen von Russel Hobbs und zwar diesen hier. Ist noch recht frisch im Haushalt, aber bislang macht er keine Probleme und lässt sich vorallem ganz gut reinigen. Das halt ich für wichtig. Und mit 600Watt hat er einen ganz ordentlichen Wumms.

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  15. Hi George, nach Deinem Post hab ich dann zum Lunch einen gruenen Smoothie zubereitet. Mit frozen Spinat, frozen bio Pfirsichen, bio Orangen und ein bisschen Vanilleproteinpowder und Wasser natuerlich. War echt gut. Das naechste Mal geb ich noch chia seeds dazu. Nochmals thanks.
    Have a great weekend.
    Kirsten

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  16. SPinat ist glaube ich eine ganz gute Idee, weil man den viel weniger deutlich schmeckt als Grünkohl. Und bei "Vanilleproteinpowder" musste ich kurz lachen. Ihr Amis habt schon verücktes Zeug. ;)

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  17. Hi George, bin über Uwe's weißer Januar auf euer Blog gestoßen *thumbs up*!!.
    Grünkohl oder besser Kale ist anscheinend bei den Amis grad in (Martha S.; Rachael R. usw) Aber an ein Grünkohl Smoothie hab ich mich noch nicht ran getraut. Grünkohl mag ich lieber "Klassisch" mit Bregenwurt, Kassler & Kartoffeln (nicht püriert );)
    Spinat kann ich allerdings empfehlen! Mein letzer sah zwar aus wie Oger-Schleim, war aber überraschend köstlich.
    VG Emma

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    1. Hi Emma!
      Schön, dass du deinen Weg zu unserer kleinen Küche gefunden hast. Grünkohl Smoothie ist nicht unbedingt die Begginer's Level Wahl für einen grünen Smoothie, da stimme ich dir zu. Bewogen hat mich einerseits, dass ich schon mit etwas drastischen aufziehen wollte, um die möglichen Dimensionen abzustecken. Und außerdem gefiel mir der Name "Kale Kiwidashian" zu gut, um stattdessen Spinat zu nehmen.

      Zu meinen favorisierten Zutaten nach einigen Wochen zählen Banane und Birne auf Seiten des Obstes, Salat auf Gemüse-Seite und dazu ein kräftiger Schluck Hafer-Milch - die ist etwas süßlicher als Kuhmilch.

      Und Oger-Schleim. Ja. Das ist äußere ist ein Imageproblem. Deshalb muss man da offensiv mit umgehen. ;)

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  18. Habe gerade beschlossen, mir morgen auch welche zu machen. Die werden dann in Muffinformen gefroren und ab übermorgen gibts dann jeden Morgen einen. Ein paar Schmelzflocken dazu (fürs Sättigen). Passt. Achso, und wie wär's eigentlich mit Feldsalat als Grünzeugs? Ist doch ziemlich geschmacksneutral und dürfte ziemlich "anfängergerecht" sein?
    Irgendwie muss ich ja dafür sorgen, dass ich während der Masterarbeitsphase keine 314,15kg zunehme. Oder so.

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    1. Das klingt nach einem guten Plan! Feldsalat geht gut. Generell gehen Salatblätter ziemlich gut. Ich würde dir aber erstmal raten ein paar Kombinationen auszuprobieren bevor du in die Tiefkühlserienproduktion gehst, so dass du dann nicht auf einer Menge Grüner Smoothies sitzt, die dir gar nicht so gefallen. Und schnell gemacht sind die ja ohnehin. Je nachdem wie stark dein Mixer ist, musst du die Sachen nur sehr grob schneiden. Schale lasse ich in der Regel einfach dran.
      Und dann viel Erfolg mit der Masterarbeit!

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  19. Danke!
    Also, der heutige Braune Smoothie ist schon mal klasse: Etwas TK-Spinat, ne Banane, TK-Beeren, Multisaft, Zitronensaft, geschrotete Leinsamen und Weizenkleie. Schmeckt nach Saft.
    Damit muss die Masterarbeit doch klappen! ;-)

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    1. Und jetzt überlege ich sogar, ob ich am Wochenende mal eie Saft-/Smoothie-Kur einlege. Ich muss immer merkwürdige Dinge ausprobieren, wenn mein Lieblingskerl unterwegs ist.

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  20. Ich bin süchtig nach Smoothie-Mixen. Das macht so Bock jedesmal was anderes zu nehmen und dadurch die lustigsten Kombinationen und Gschmacksrichtungen zu erhalten. Großes Tennis, ganz großes!

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