Posts mit dem Label SuperBowl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SuperBowl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 4. Februar 2013

Congratulations, Baltimore Ravens!

Merry NKFOM Christmas


(Video lässt sich nicht abspielen? Hier auf Youtube schauen.)

Ein grandioser Super Bowl liegt hinter uns. Das Spiel war großartig und packend bis zur letzten Sekunde und auch wenn mein Favorit leider leer ausgegangen ist freue mich für die Ravens, bin mir aber auch sehr sicher, dass es nicht Kaepernicks letzter Super Bowl gewesen ist. Im Gegensatz zu Ravens-Legende Ray Lewis. Er verlässt die große Bühne als Champion - verdientermaßen.
Gern würde ich euch jetzt noch von der alljährlichen NKFOM-SuperBowl-Party erzählen, aber die fand in diesem Jahr leider nicht statt. Ergo gibt es auch keine Rezepte von leckeren Super Bowl Snacks. Aber vielleicht habt ihr ja etwas beizutragen. Wie habt ihr den Super Bowl verfolgt und vor allem: Was gab es zu Essen?

Montag, 6. Februar 2012

Super Bowl XLVI - War spät gestern

Super Bowl XLVILieber Jim,
das war doch eigentlich ein schöner Abend gestern, oder? Deine Hot Dogs vor dem Kick-Off des super spannenden Spiels waren lecker und ein guter Einstand. Der Start von Brady, dem Quarterback der Herzen aller Partygäste außer mir, war natürlich unglücklich und ich freute mich über zwei geschenkte Punkte. Und natürlich habe ich - zusammen/getrennt mit dem stiller - gefeiert, als Victor Cruuuuuz bereits im ersten Viertel seinen Trademark Samba nach einem sauberen Touchdown zeigte und die New York Giants mit 9:0 in Führung gingen. Und ich habe auch gelacht, als euer Trainer in der Defensive Line 12 statt der erlaubten 11 Spieler auf das Feld schickte. Aber das konntet ihr mir selbstverständlich alles heimzahlen. Nicht nur, dass der Giants Coach im Laufe des Spiels noch satte zweimal den gleichen Rechenfehlerfehler erlaubte, auch zeigte Brady, dass er ein unglaublich souveräner Spieler ist. Seine Pässe waren so präzise, dass ich schon neidisch wurde als er Rekorde brach. Und ihr habt ihn zurecht gemeinsam mit seiner Frau Gisele gefeiert. Und wir haben sogar gemeinsam gelacht, über das Sprachwirrwarr der Kommentatoren und die "Bratpfannenhände" von Giants Wide Receiver Hakeem Nicks. Auch wenn Sat-1 ansonsten nicht unbedingt ein Gewinn war. Die Endloswerbeschleifen mit den immer gleichen Spots etwa, wo doch jeder weiß, dass die Super Bowl Commercials in den USA immer ein Highlight sind - mein Favorit ist dieser hier, der eine Anspielung auf diesen Spot aus dem letzten Jahr bietet. Oder die Selbstbeweihräucherung des Senders und seiner Liebe zum Sport, die so weit ging, dass man glatt den Touchdown der Patriots verpasste, mit dem sie Sekunden vor der Halbzeit in Führung gingen. Dann kam die Halftimeshow mit der späten Madonna, die Stücke der frühen Madonna zeigte. Und natürlich gab es unseren Halftime Snack, ein paar Quesadillas mit einer leckeren Paprikafüllung. Selbstverständlich gab es auch noch deine grandiose Interpretation der Donuts, aber davon sollst du später selbst erzählen.

Mit der zweiten Halbzeit blieb das Spiel weiter spannend, aber das Lächeln wanderte zurück von euren Gesichtern auf das meine. Eli Manning zeigte wie eiskalt das Blut durch seine Venen fließt, um diesen abgeklärten Schluss hinzulegen. Zwei Field-Goals und ein Hammer-Pass von Manning auf Manningham später war es immer noch knapp, aber dann schickte Eli seine Giants bis zu eurer Endzone und brachte 57 Sekunden vor Schluss einen Touchdown zustande, bei dem er seinem Running Back Ahmad Bradshaw so gar noch kurz vor der Linie zurief, dass er nicht punkten soll, damit sie die Zeit noch etwas runter spielen könnten, aber der konnte nicht mehr stoppen und machte den ersten Arschbomben-Touchdown in der Geschichte des Super Bowls. Stone Cold Eli Manning. Da konnte auch der "reinrassige Deutsche" Offensive Tackle der New England Patriots, Sebastian Vollmer nichts mehr retten - entschuldige lieber Sebastian, das mit dem "reinrassig" war nicht so gemeint, sagten die Sat-1 Jungs später. Im Eifer des Gefechts weißt du, da könne soetwas schon mal rausrutschen. Aber Sebastian, du hast ohnehin nicht gut abgeschnitten. Du bist sicher ein guter Spieler und auch ein netter Kerl, aber nur weil du die deutsche Staatsbürgerschaft hast waren die Jungs von der Regie vor Ort etwas zu vernarrt in dich und zeigten dich in jedem freien Moment. Meist dann, wenn du dich unbeobachtet am Spielfeldrand wähntest, um dich zu regenerieren. Wenn du dich ein ums andere Mal in deinem Schritt gekratzt hast. Oder du deinen Speichel auf den Spielfeldrand geschleudert hast, wie jeder andere Spieler auch - nur warst du eben permanent unter Beobachtung. Das tut mir leid.

Am Ende reichte die Zeit aber nicht mehr aus, diese 57 dramatischen Sekunden, in denen Brady nochmal alles zeigte und es ihm sogar gelang den Ball bis in unsere Endzone zu schleudern, aber unsere Defensive Line war immer da und die Pässe kamen nicht mehr an. Ihr hattet verloren und wir bekamen schicke neue Ringe von Tiffany's, Jim.

Sorry Pats, sorry Jim, not with us. Not with the Giants. Not with New York.
-George

Freitag, 3. Februar 2012

Vegetarian Reuben Super Bowl Sandwich - Go Giants!

Jim hat es schon gesagt, am Sonntag ist Super Bowl. Nummer 46. New York Giants vs. New England Patriots. Und während sich Jim schon mal eine süße Leckerei zubereitet hat, mit der er sich über die Niederlage der Pats hinwegtrösten kann, ist es heute meine Aufgabe, mein Team zu promoten. GO NEW YORK!

Ich muss kurz einfügen, dass ich eigentlich zu den grünen Lokalrivalen aus Gotham halte, den Jets, aber im großen Showdown an Weihnachten wurden diese von den Giants bitter geschlagen und seitdem sitze ich natürlich auf dem Bandwagon der Giants. GO NEW YORK! Außerdem sind die Giants mit ihrer 9 Siege, 7 Niederlagen Saison in diesem Jahr der Underdog gegen die 13-3 Patriots. Aber die Giants haben Eli Manning, den kleine Bruder von Quarterback Legende Payton, der diese Saison gezeigt hat, dass er längst nicht mehr in dessem Schatten stehen muss und von dem die Pats vermutlich immer noch Alpträume bekommen. Und sie haben den Wide Receiver Victor Cruz, der hoffentlich mehrfach seinen Salsa präsentieren wird. Und sie haben den Running Back Brandon Jacobs, der in voller Fahrt mit einer Wucht von knapp zwei Tonnen auf die Pats Defense treffen wird - wissenschaftlich bewiesen!

Da Jim für die Pats ja schon einen regional typischen Snack gezeigt hat, ist es jetzt an mir nachzuziehen. Ein typisch New Yorker Snack sollte es also sein und so entschied ich mich für das Reuben Sandwich. Der deutsche Immigrant Arnold Reuben bereitete dieses Sandwich einer Legende nach das erste Mal im frühen 20. Jahrhundert in seinem Restaurante Reuben's Delicatessen zu und seit dem ist es aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Woraus besteht das Reuben? Ein ganzer Berg Pastrami oder Corned Beef, Sauerkraut, Schweizer Käse und Russian Dressing werden zwischen zwei Scheiben Pumpernickel oder Roggenbrot gegrillt. Damit bin ich nicht so ganz zufrieden, daher habe ich mich für eine andere Zutatenauswahl entschieden, die eine vegetarische Variante des Reuben ermöglicht. Statt Sauerkraut, dass ich nicht sonderlich mag, habe ich Blaukraut verwendet, statt Pastrami gibt es bei mir gegrillten Halloumi und anstelle des Pumpernickel habe ich mich für eine frische Müslistange entschieden. Dazu den Schweizer Käse und das Russian Dressing. Damit ist natürlich auch ein klaren Bezug zu den Giants hergestellt, indem ich die Teamfarben verarbeitet habe: Blau vom Blaukraut, weiß vom Halloumi und rot vom Dressing. GO NEW YORK!

Vegetarian Reuben Super Bowl Sandwich
Vegetarian Reuben Super Bowl Sandwich

Zutaten
1 Baguettebrötchen nach Wahl
2-3EL Blaukraut
1/2 Halloumi
1EL Mayonnaise
1EL Ketchup
Chilis, sehr klein gehackt
Emmentaler

Halloumi in etwa 0,5cm dicke Scheiben schneiden und auf der Grillpfanne etwa 4 Minuten bruzeln lassen, bis er von beiden Seite schöne goldgelbe Streifen hat. Brötchen halbieren und ebenfalls von beiden Seiten angrillen. Mayonnaise und Ketchup vermischen und Chilis je nach Bedarf untermengen geben. Dann wird das ganze belegt: Brötchen Keller, die Hälfte des Blaukrauts, Halloumi-Scheiben, Emmentaler, Dressing, den Rest des Blaukrauts und schließlich das Brötchen Dach. GO NEW YORK!

Mittwoch, 1. Februar 2012

Boston Cream Donut - Der süße Geschmack des Sieges - Go Patriots!

Kommenden Sonntag steigt in Indianapolis das Football-Event des Jahres. Im SuperBowl XLVI stehen sich die New York Giants und die New England Patriots gegenüber - erneut. Bereits 2008 spielten beide im Finale der NFL gegeneinander, mit dem besseren Ausgang für die Giants, was den Patriots damals die Perfect Season versaute. Aber nicht so in diesem Jahr. Eine perfekte Saison ist zwar nicht mehr in Sicht, ein weiterer Ring am Finger der Patriot-Crew schon.

Seit ein paar Jahren feiert auch das NKFOM-Team dieses Event gebührend mit einer angemessenen SuperBowl-Party. Ich bin gespannt, wie sich die Sympatien im Saal verteilen werden, wenn es wieder heißt: Declare your Team! Da es die Bears nicht nach Indianapolis geschafft haben werde ich den New England Patriots die Daumen drücken. Warum? In erster Linie um George etwas zu ickern, dessen ausgeprägter New York-Fanatismus wieder durchschlagen wird an diesem Abend. Ein weiterer Grund ist ein klein bisschen Lokalpatriotismus, denn mit Sebastian Vollmer steht (wenn der denn rechtzeitig fit wird) ein Deutscher im Aufgebot der Neu-Engländer.

Boston Cream Donut

Um den süßen Geschmack des Sieges im Vorherein schonmal schmecken zu können habe ich mir zur Einstimmung auf Sonntag schonmal ein paar Boston Cream Donuts gebacken, den Massachusetts State Donut. Die Heimat der Pats liegt schließlich vor den Toren Bostons und das Gebäck klang tatsächlich sehr lecker. War es auch, so richtig geflasht bin ich aber nicht, weshalb ich das Ganze bis Sonntag nochmal überarbeiten werde, um den Sieg auch kulinarisch voll auskosten zu können. Die erste Variante habe ich übrigens 1:1 nach diesem Rezept gebacken. Meine neue, hoffentlich noch bessere Variante gibts dann nächste Woche, wenn die Trophäe ihren Weg nach Boston gefunden hat.

Montag, 7. Februar 2011

Super Bowl XLV - War spät gestern

Super Bowl XLVDas war also das größte Sportereignis des Jahres. Zumindest in den USA. 103219 Zuschauer fanden sich im Cowboy Stadium in Arlington ein und Millionen Menschen saßen vor ihren Fernsehern, sowie wir auf unserer kleinen Super Bowl Party. Wie Jim bereits erwähnte, waren unseren Favoriten nicht im Finale, weshalb das Spiel nicht ganz so emotional geschaut wurde. Dennoch spaltete sich die kleine Gruppe der nächtlichen Zuschauer in zwei Lager, jeweils die Packers oder die Steelers anfeuernd. (Wobei es eigentlich noch ein drittes Lager gab, derer, die bereits kurz nach dem Anstoß einschliefen.) Jim und ich stellten uns auf die Seite der Steelers um Quarterback Ben Roethlisberger und das aus sehr gegensätzlichen Gründen: Da die Packers Jims Top Pick die Chicago Bears kurz vor dem Finale eliminierten, schwor er mittels der Steelers auf Rache. Meine Beweggründe hingegen waren die, dass mein Top Pick, die New York Jets, eben von diesen Steelers vom Einzug in den Super Bowl gehindert wurden, wenn diese jedoch die Trophäe einsacken würden, hätten die Jets wenigstens nur gegen den Meister verloren. Wie man es dreht.

Das Spiel war spannend, vor allem zur zweiten Halbzeit: Nachdem die Steelers im zweiten Viertel mit einer satten Rücklage von 19 Punkten 21:3 hinten lagen, kamen sie noch einmal ganz dicht heran. Mit einem letzten Aufbegehren innerhalb der letzten beiden Spielminuten hätten sie mit einem Touchdown ausgleichen, oder mit einem anschließend erfolgreichen Fieldgoal den Packers den Sieg noch aus den Händen reißen können. Aber der von uns angefeuerte Quarterback schaffte es nicht diese letzten Pässe sicher auszuteilen, und so war das Spiel gut 30 Sekunden vor Abpfiff entschieden. Die Packers gewannen 31 zu 25. Eine schöne Rückschau binnen knapper zehn Minuten ist hier zu sehen.

Aber der Super Bowl ist natürlich noch mehr, als "bloß" das Spiel. Das Essen wurde ja bereits thematisiert, und seit heute findet ihr auch das angekündigte Rezept für unseren Half Time Snack. Die Halftime Show hingegen ist natürlich meist ein musikalisches und vorallem audiovisuelles Erlebnis. Dieses Jahr gaben sich die Black Eyed Peas die Ehre und überraschten uns mit einem Cameo-Auftritt von Slash! Ein wenig peinlich war hingegen die Nationalhymne intoniert von Christina Aguilera, die sich einen klassischen SarahConnor leistete. Ihr wisst schon, bei der Nationalhymne mal eben ordentlich den Text vergeigen. Ebenfalls ein kleines Highlight des Super Bowls sind die teilweise extra hierfür produzierten Werbespots - die 30 Sekunden Einheit kostet 3 Millionen Dollar -, die natürlich bei der Liveberichterstattung unserer Öffentlichrechtlichen nicht mitpräsentiert wurden. Während dieser Zeit durften wir hingegen eigens mit der ARD-Kamera eingefangene Bilder betrachten, die nicht sonderlich aufregend, teilweise überflüssig oder gar lächerlich dilletantisch waren. (Ganz ähnlich wie so mancher Beitrag der Kommentatoren.) Hier ist dennoch meine persönliche Top 3 der gezeigten Werbespots: Coca Cola erzählt eine niedliche Geschichte über zwei säbelrasselnde Grenzer, der Spot für das neue Model von Chevy wird sozusagen wärhend des Spots erst erstellt, und VW verblüfft einen Darth Vader, jr.

Freitag, 4. Februar 2011

Super Bowl XLV - Beef Fajita Nachos

Das Sportjahr 2011 ist nun schon einige Tage alt. Thomas Morgenstern gewann erstmals die Vierschanzentournee, Novak Djokovic triumphierte souverän bei den Australian Open in Melbourne und die Eintracht ist im Kalenderjahr 2011 noch ohne Tor in der Bundesliga - ein Grund, weshalb es sehr ruhig war in letzter Zeit beim Sportteil von Schoppen & Popcorn. Dies soll sich aber nun ändern, denn vor der Tür steht eines der größten Sportevents der USA - der Super Bowl XLV!

Ich bin jetzt nicht der ausgewiesene Fachmann in Sachen American Football. Ehrlich gesagt schaue ich mir im Jahr nur ein Spiel an - den Super Bowl! Das Interesse ist am Saisonbeginn noch einigermaßen da und ich schaue mir ab und an die Ergebnisse an. Das verläuft sich in der Regel nach ein paar Spieltagen und ich werde erst wieder hellhörig, wenn die Playoffs beginnen und hoffe, dass mein Lieblingsteam dabei ist. In diesem Jahr hat es dieses Jahr sogar bis ins Halbfinale geschafft. George und ich waren schon beinahe euphorisch bei der Vorstellung, der Super Bowl könnte ein Aufeinandertreffen unserer Favoriten werden. Aber daraus wurde leider nichts. So verloren sowohl die von mir favorisierten Chicago Bears, als auch Georges Team, die New York Jets, gegen die diesjährigen Finalisten knapp, aber verdient. Und somit steht der Sport wohl nicht so im Mittelpunkt, wie er es beim Finale Chicago Bears vs. NY Jets getan hätte.

Aber der Super Bowl wird medial hierzulande auch nicht unbedingt als das Sportereignis wahrgenommen bzw. rübergebracht, das es eigentlich ist. So stehen im Vorfeld des Super Bowls meist andere Dinge im Vordergrund als der Sport selbst. Dieses Spiel ist eben nicht nur ein Spiel - es ist ein Event - eine Inszenierung. Und was man auch immer davon halten mag, die Amerikaner verstehen etwas von Inszenierung. Mehrtägige Parties, Fan Jam, NFL Experience, Nationalhymne, Halbzeitshow und Cheerleader. Die Berichte über den Super Bowl der letzten Tage und Wochen in Deutschland standen nicht immer im Zeichen des Sports. So scheint die 1-Millionen-Dollar-Versicherung für die Haare für Shampoo-Modell Troy Polamalu interessanter zu sein als die Tatsache, dass dieser Typ der beste Defensivspieler der Liga ist. Und noch viel interessanter als Football oder gar Football-Spieler scheinen Football-Moderatorinnen zu sein, wenn das Röckchen nur kurz genug ist. Wie kurz das Röckchen von Christina Aguilera beim Singen der Nationalhymne sein wird kann ich nicht sagen, aber allzukurz sollte es nicht werden, um ein erneutes Nipplegate zu vermeiden. Apropos Nipplegate! Das erste Mal seit diesem unglücklichen Missgeschick von Justin Timberlake im Jahre 2004 tritt erstmals wieder eine Band auf, deren Durchschnittsalter nicht, wie die Bezifferung des Super Bowls, in römischen Zahlen angegeben werden muss, weil die Künstler nur eben diese Zahlen lesen können. Nein, nach den Rolling Stones, Prince, Bruce Springsteen und The Who freuen wir uns in diesem Jahr auf eine Show der Extraklasse mit den Black Eyed Peas.

Und wo wir gerade beim Thema Essen sind. Das spielt beim Super Bowl auch keine untergeordnete Rolle. Und das freut mich besonders. Aber was soll es schönes geben am Abend der Entscheidung? In solchen Fällen greift man am besten auf Erfahrung und Expertise in Sachen Super Bowl-Food zurück. Die findet sich vor allem in den USA. Möglichst bei einem Food-Blogger. Und da kommt natürlich nur eine in Frage: die wundervolle Ree Drummond, the Pioneer Woman. Bei ihr gibts eine ganze Reihe verschiedener Köstlichkeiten, die sie für den Super Bowl-Abend empfiehlt. Direkt angemacht haben mich die Beef Fajita Nachos. Sie sehen grandios aus und ich werde sie sicher sehr genießen. Das Rezept findet ihr vorerst bei ihr. Was ich am Sonntagabend tatsächlich draus gemacht habe werdet ihr am Montag erfahren.

Nachtrag: Ein wirklich ereignisreicher Super Bowl ist zu Ende und wir hatten auf unserer kleinen Super Bowl-Party einigen Spaß! Und natürlich lecker Essen. Die Beef Fajita Nachos von Ree stellten den Halbzeitsnack dar. Ich mach es kurz: Es ist der perfekte Halbzeitsnack!

Beef Fajita Nachos

Beef Fajita Nachos

Zutaten:
1 Rindersteak
4-5 EL Olivenöl
Saft einer halben Zitrone
1 Knoblauchzehe
1/2 Chili
etwas Pimenton de la Vera
Salz und Zucker
ein paar Blätter Basilikum
2 handvoll Nachos
2 handvoll Käse zum Überbacken (Gouda, Cheddar, Emmentaler)
1 Zwiebel, grob gehackt
1/2 grüne Paprika, grob gehackt
etwas Guacamole
Salz und Schwarzer Pfeffer

Am Tag zuvor: Für die Steakmarinade das Olivenöl, Zitronensaft, Chili, Gewürze, Knoblauch und Basilikum in einem Mörser oder mit der Küchenmaschine zu einer Marinade verarbeiten. Das Steak samt Marinade in einen Gefrierbeutel geben und über Nacht in den Kühlschrank geben.
Super Bowl-Nacht:
Zu Beginn der Übertragung das Steak aus dem Kühlschrank nehmen.
Nach dem ersten Quarter: Das Steak auf den Ofenrost legen und den Ofen auf etwa 80°C einstellen.
In der Halbzeit: Pfanne heiß werden lassen. Steak aus dem Ofen nehmen. Nachos auf einen Teller geben und mit Käse bestreuen und ab in den Ofen bei 200°C. Das Steak in der Pfanne kurz von beiden Seiten anbraten  und etwas ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln mit der Paprika in der Pfanne scharf anbraten und etwas salzen. Nachos aus dem Ofen holen. Vorsicht heiß! Zwiebeln und Paprika drübergeben. Steak in Streifen schneiden und ebenso auf dem Teller drapieren und etwas salzen und pfeffern. Nun noch etwas Guacamole (die man ja sowieso als Dip parat hat) zufügen und schnell zurück vors TV-Gerät. 


Quelle: The Pioneer Woman, Beef Fajita Nachos, 1.Februar 2011.
Rezept drucken



Was mir gerade noch zum Thema Inszenierung einfällt: Millionen Fans sollen geschockt sein, weil beim diesjährigen Super Bowl keine Cheerleader dabei sein werden. Die beiden Finalisten gehören nämlich zu den wenigen Mannschaften, die von dieser Art der Eventisierung des Sports Abstand halten. Respekt, meine Herren! 1:0 für den Sport. Achja, Sport! Falls der Winter und das dazugehörige Wetter den Akteuren keinen Strich durch die Rechung macht wird tatsächlich noch Football gespielt. Im Cowboys Stadium in Arlington treffen die Pittsburgh Steelers auf die Green Bay Packers und ihre Käseköppe. Ich hab meinen Favoriten und ihr?

Declare your Team!

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...