Freitag, 11. November 2011

Kaliningrader Klopse

War Kaliningrad nicht früher? Jap. Und die Klopse sind doch dann? Genau. Aber warum nennst du? Ruhig Brauner. Der Reihe nach. Kaliningrad hieß früher Königsberg und die ostpreußische Spezialität die man hiermit assoziiert sind Königsberger Klopse. Soweit richtig. Ich habe gute Erinnerungen an Königsberger Klopse, auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann, dass meine Mutter die früher selbst gemacht hat. Ich weiß nicht mal mehr, ob es die öfter gab. Ich kann mich eigentlich nur an Klospe aus der Dose erinnern. Irgendwie. Wie auch immer das früher tatsächlich war, ich mochte Königsberger Klopse und vor allem die Sauce daran. Als Vegetarier ist es irgendwie aus mit den Kochklopsen und ich habe schon lange nicht mehr an sie gedacht, bis ich vor einiger Zeit eine Sauce zubereitet habe, die sofort Erinnerungen weckte. Und dann war der Plan geschmiedet, kein Weg mehr zurück: ich brauche ein Rezept für vegetarische Königsberger Klopse. Und obwohl diese in ihrer tofuisierten Version wie auch immer ich mich drehen und wenden werde, niemals mit den echten Königsberger Klopsen konkurrieren werden können, habe ich mich daran versucht. Und da es hier eben nicht um den Rezeptklassiker geht, und auch nicht um ein Klopse Rezept nach Großmutters Art, dachte ich, ich gebe dem ganzen einen Namen, der genau das macht, was ich hier vorhabe: man kann ihn mit dem Gericht assoziieren. Nicht original, sondern originell. Daher also Kaliningrader Klopse.

Zum Thema. Vorweg, ich mag Reis dazu und entscheide mich sowohl gegen Salzkartoffeln, als auch gegen die eingelegte Rote Beete, die es manchmal traditionell dazu gibt. So habe ich es früher auch gegessen. Essentiell bei den original Königsberger Klöpsen ist das Kalbfleisch und der Sud in denen sie gekocht werden, der später als Basis für die Sauce dient. Wenn das Kalb aber auf der Wiese weiden und nicht im Topf landen soll, muss etwas anderes her. Wie gesagt, mir war erstmal die Sauce wichtig, die vegetarischen Klopse kann man sicherlich noch tweaken. Ich habe hier erstmal Erdnusstofu und Buchweizen verwendet, den ich grob schrotete. Vorsichtshalber habe ich die Klopse in der Pfanne leicht angebraten. Ich war mir nicht sicher, ob sie beim Kochen auseinander fallen würden. Ziel ist es, dass man sie kocht, aber hier sind sie erstmal in der beta Version. Die Sauce hingegen konnte es absolut mit meinen Erinnerungen aufnehmen.

Kaliningrader Klopse - vegetarische Königsberger Klopse
Kaliningrader Klopse
(vegetarische Königsberger Klopse)


Zutaten Klopse (beta):
250g Tofu
100g Buchweizen, grob geschrotet
1 Scheibe Weißbrot
1 Ei
1 Zwiebel, fein gehackt

Zutaten Kapern-Sauce:
1 EL Butter
1 EL Mehl
150-200ml Gemüsebrühe (heiß)
150-200ml Milch (heiß)
2 Lorbeerblätter
2 TL Senf
1 EL Kapern
Prise Muskat
1 handvoll Petersilie, gehackt
Salz & Pfeffer

Für die Klopse
Buchweizen in der gleichen Menge heißen Wasser etwa 15 Minuten aufquellen lassen, Weißbrot einweichen und anschließend gut ausdrücken. Weißbrot mit dem Buchweizen, Tofu, Ei, Zwiebeln und ordentlich Salz und Pfeffer zu einer glatten Masse vermengen - ggf. noch etwas zum andicken (Paniermehl) hinzufügen - und mit nassen Händen 10 bis 12 Kugeln daraus formen. Risiko eingehen und die Klopse 10 Minuten in heißem Salzwasser ziehen lassen, oder goldgelb in einer Pfanne anbraten. Jetzt wäre ein guter Moment, um den Reis oder die Salzkartoffeln zuzubereiten.

Für die Sauce:
Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und bei kleiner Flamme das Mehl einrühren und für ein paar Minuten köcheln, aber nicht anbrennen lassen. Bei großer Hitze die Gemüsebrühe und Milch hinzugeben und kurz aufkochen lassen, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Lorbeerblätter, Senf, Muskat und ordentlich Salz und Pfeffer hinzugeben und bei kleiner Flamme gut 10 Minuten bis zur bevorzugten Konsistenz einköcheln lassen. Vom Herd nehmen. Die Kapern - ruhig mit etwas Sud - und die gehackte Petersilie hinzugeben und die Klopse darin kurz erwärmen. Mit dem Reis servieren und wer mag noch etwas Petersilie darauf verteilen, denn Schönheitspreise sind mit den verschiedenen Farben weiß und grau nicht zu gewinnen.

Mittwoch, 9. November 2011

NKFOM BlogQuiz™ #2 - Runde 6

NKFOM BlogQuiz
Märchen sind schon eine tolle Sache und garnicht so einfach zu erkennen, wenn man ihren Inhalt sehr kurz und etwas verklausuliert niederschreibt. Trotzdem haben die meisten von euch ihre Aufgabe gut bis sehr gut erfüllt und viele der Märchen erkannt. Dröseln wir das Ganze mal gemeinsam auf.

Der Blinde geheilt von des Feldsalats Tau.
Der Blinde ist natürlich der Königssohn, der nach dem Sturz aus einem sehr hohen Turm in eine Dornenhecke sein Augenlicht verlor. Geheilt wurde er glücklicherweise aber auch wieder und zwar durch Rapunzels (Feldsalat) Tränen (Tau). Das gesuchte Märchen war also: Rapunzel.

Eine Stadt versinkt in den Fluten des Inhalts eines kleinen Mädchens Töpfchen.
"Töpfchen, koch" musste man sagen und das Töpfchen kochte und kochte und kochte, bis man es mit den Worten "Töpfchen, steh" wieder zum Aufhören brachte. Diese Worte vergaß aber die Mutter der jungen Mädchens, welches diesen Zaubertopf von einer alten Frau geschenkt bekam. Und so geschah es, dass beinahe das ganze Dorf unter süßem Brei versank, bevor das Mädchen den Topf stoppen konnte. Gesucht wurde: Der süße Brei.

Wo französische Gaumenfreuden das Fliegen lernen.
Die Gedanken an fliegende Gaumenfreuden entführen einen schnell ins Zauberreich Schlaraffenland. Doch ob dort vor allem französische Gaumenfreuden durch die Luft segelten vermag ich nicht zu sagen, weshalb es sich bei der Antwort um ein anderes Märchen handeln muss. Denkt der Franzose an Gaumenfreuden kommen diesem - so sagt ein wohlbekanntes Vorurteil - sicher sehr Froschschenkel in den Sinn. Und diese flogen im Märchen vom Froschkönig durch das Zimmer der schönen Königstochter, nur gebremst von einer Wand. Und so lernten französische Gaumenfreuden das Fliegen, im Märchen: Der Froschkönig.


Die gerechte Strafe: Geteert und gefedert!
Natürlich wurde die Pechmarie nur geteert und nicht gefedert. Die Federn sollten ein weiterer Hinweis auf die Frau sein, deren Märchengeschichte wir hier suchten: Frau Holle.

Keine ganz so einfache, aber dennoch lösbare Aufgabe, wie sich zeigte. Sonja, Stiller, Ingrid, Enna und Ellen von Kleine Wunder überall konnten alle vier Märchen richtig errätseln und erhalten dafür je zwei Lose. Immerhin auf drei richtige Märchen brachten es Moppel, Andreas, ASLSP, Frau Vorragend, Young Neil, Pink Pony, Günter und A.D. Lediglich das Team Inka & Spencer geht in dieser Runde leer aus.

Die neue Aufgabe wird nach der ganzen Rätselei wieder eine echte Aufgabe und der zugehörige Preis hat es auch fucking in sich. Wer öfter mal einen Blick auf den Kalender wirft wird festgestellt haben, dass sich der 11.11.11 in rasanten Schritten nähert. Und nein, George und ich werden an diesem Tag nicht heiraten, aber wir nehmen diesen Tag als Beginn der Karnevals- oder Faschingszeit wahr. Und Faschingszeit ist Verkleidungszeit und aus diesem Grund wollen wir euch verkleidet sehen.


NKFOM BlogQuiz™ #2 - Runde 6 für maximal 4 Lose
Die Karnevalszeit beginnt. 
Verkleidet euch als Jim und/oder George 
und fotografiert dieses spektakuläre Bild in eurer Küche!


Damit ist schon alles gesagt. Diese Runde wollen wir ein Foto von euch, wie ihr verkleidet als Jim und/oder George in eurer Küche steht. Hierfür erhaltet ihr drei Lose. Zudem vergibt George ein Extralos für den besten "Jim" und ich ein Extralos für den besten "George". Wer sich nicht mehr so richtig an Jim & George erinnern kann, findet hier genügend Anschauungsmaterial. Die Fotos werden natürlich nächste Woche hier veröffentlicht. Hierzu schickt ihr euer Foto per Email an uns oder bloggt es mit dem entsprechenden Link zu uns auf eurem Blog und hinterlasst unter diesem Post einen Kommentar. Zeit habt ihr bis kommenden Dienstag, den 15.11., 23:54 Uhr.


Und das gibt es unter anderem zu gewinnen:

Scheiße, was koche ich heuteScheiße, was koche ich heute?
Das verdammt gute Kochbuch Scheiße, was koche ich heute enthält 55 Rezepte von Bloggern aus der deutschsprachigen Foodblogszene und ist das Papierpendant zur gleichnamigen Homepage. Neben vielen schönen Rezepten von Kollegen aus der Bloggerwelt enthält es auch das einmalige Kochclash-Rezept One flew over the CousCous Nest feat. Royal Crumble von George. Weiteres zu diesem Buch, sowie ein kleines Paper mit anschließender Diskussion zum Thema Vulgärsprache findet ihr hinter diesem Link.

Hier ist die Liste aller Preise des NKFOM BlogQuiz™ #2.

Montag, 7. November 2011

Scheiße, wir stehen in einem echten Kochbuch!

scheisse was koche ich heute
Vulgärsprache mag ich sehr gern. Ich beneide die englische Sprache etwa um deren flexiblen Begriff „fuck“, der als Nomen, Verb, Adjektiv, Adverb oder Interjektion verwendet werden und dabei von Zorn, Nachdruck, Empörung, Missachtung und Überraschung bis zum Glücksgefühl alles ausdrücken kann: also sowohl als Fluch dahingerotzt (Fuck this and fuck that!), als Hervorhebung integriert (That's fucking obvious!), oder als Ausdruck höchster Begeisterung angebracht werden kann (Do I like it? Fuck yeah!) und dabei syntaktisch so variabel bleibt wie ein Sandwich (Mac-fucking-Gyver!) In dem Film Pulp Fiction taucht das Wort fuck 265 Mal auf, in 37 verschiedenen Verwendungsarten. In der deutschen Synchronisation muss beim F-Word stark variiert werden, was ich im Folgenden ganz nebenbei darlegen werde. (Ich bitte die folgenden verbalen Ausfälle als reines Studienmaterial zu betrachten! Lieber Kinder, bitte nicht weiter lesen.)

Die englische Website whatthefuckshouldimakefordinner.com (What the Fuck should I make for Dinner dot fucking com) des New Yorkers Zach Golden stellt nicht nur eine verdammt (fucking) gute Frage, der verflucht (fucking) clevere Titel ist dabei auch noch ungemein (fucking) witzig. Die Seite bietet seit einigen Jahren eine Antwort auf die alltagsnahe Frage: Was zum Teufel (what the fuck) soll ich heute kochen? Dabei schlägt sie bei jedem Besuch ein Gericht vor, dessen Rezept man mit einem Klick erfährt, sobald man mit einem völlig überzeugten „Ja Mann!“ (fuck yeah!) darauf klickt. Nun ist die Seite aber eben kein absolut (fucking) großartiger und alles umfassender Foodblog, sondern eine außergewöhnlich (fucking) originelle Linkschleuder, die lediglich auf solche verweist. Hat man kein Interesse an dem Gericht oder will einfach kein blödes (fucking) Fleisch essen, bekommt man via Klick ein neues Gericht vorgeschlagen. Ziemlich (fucking) smart, oder?

Eine Gruppe von Möbelvertreibern (Kein Scherz? No fuck?) kam auf die Idee, die Seite auch auf deutsch und dementsprechend mit Verweis auf deutschsprachige Foodblogs einzurichten. Der Titel: scheissewaskocheichheute.de (Scheiße was koche ich heute – niedlich finde ich, dass sie das Verb „kochen“ trotz rotziger Note korrekt konjugiert haben). Mist (fuck!), auf die Idee hätte man auch selber kommen können, oder? Sowohl Prinzip als auch das Design sind sehr dicht am Original und damit ebenso unterhaltsam, flexibel und praktisch.

Ihr erinnert euch an den Titel dieses Eintrags? Die Sache mit dem Kochbuch? Dazu komme ich jetzt. Denn so wie ihr englischsprachiger Vorreiter, haben auch die deutschen Betreiber gedacht, warum nicht ein wirklich echtes (fucking) Kochbuch mit der Idee machen? Gesagt, getan, wie das bei Handwerkern so ist. Denke ich. Scheiße, was koche ich heute? - das Kochbuch. Eine Auswahl von 55 Rezepten verschiedenster Foodblogs, die als Antwort auf eben jene Frage angeboten werden. Und darunter ist eben auch ein Rezept von NKFOM (NKFO-fucking-M). Dieses hier, dass wir (unentgeldlich) beigesteuert haben. Das Buch ist schlicht gehalten und genauso aufgebaut wie die Website: Titel, Zutatenliste, Rezept sowie Name und Adresse des Foodblogs, aus dem das Gericht stammt. Das bringt am Ende zwei Dinge: erstens eine Auswahl von tollen Gerichten der Blogsphäre und zweitens eine Übersicht von 55 deutschsprachigen Foodblogs, auf die man sich vielleicht mal stürzen sollte. Abweichung zum englischsprachigen Pendant ist der Zufallsgenerator, den die deutsche Version als Gimmick mitbringt. Steht in der englischen Ausgabe auf jeder Rezeptseite ein Verweis auf eine andere Seite im Buch, falls man mit dieser nicht zufrieden ist (das klassische DSA-Soloabenteuer), bietet die deutsche Ausgabe zwei Würfel als Entscheidungsbringer, die bei nicht gefallen zum Ermitteln einer neuen Seite gerollt werden. (Wobei die Mathematiker und Rollenspieler unter uns zurecht fragen werden, ob sich denn mit zwei W6 tatsächlich alle Seiten von 11 bis 66 erwürfeln lassen können.) Wir freuen uns, dass die Jungs und Mädels das Projekt gestemmt haben, dass wir dabei sind, und hoffen, dass das ganze Projekt ein Erfolg wird und sie am Ende nicht auf den Kosten sitzen bleibend (fucked) dastehen.

Wie auch immer, wir stehen in einem echten Kochbuch! Brat mir ’nen Storch! (Fuck me!)

Samstag, 5. November 2011

Kasseler in Senfsoße

Ich kann heute nicht viel rumschnacken, denn der Einsendeschluss für Alices Spontanblogevent "Gib deinen Senf dazu..." ist heute. Also jetzt. Los gehts. Ausgewählt habe ich ein Gericht, dass sich ganz hervorragend vorbereiten und in Massen zubereiten lässt, so dass man es gut auf Feiern mit mehreren Leuten kochen kann. Was den Senf angeht kann man hier seinen persönlichen Gelüsten freien Lauf lassen. Mag man den klassichen mittelscharfen Senf nimmt man diesen. Oder man mischt gekörntem Senf und greift zu scharfem Senf, wenn man es gerne noch würziger mag. Schnell und günstig zubereitet und dazu auch noch variabel. So mag ich es sehr gerne. Als Beilage gab es bei mir Spätzle und ein wenig Rosenkohl, der es sich in der Speisekammer schon fast zu bequem gemacht hat für meinen Geschmack. Eine schöne Kombination, gerade für die kälter werdenden Herbsttage und kommenden Wintertage. Und nun heißt es Daumen drücken, dass ich die Tastybox gewinne. Die Oktoberbox durfte ich auch genießen und werde die Tage mal darüber berichten.

Kasseler in Senfsoße

Kasseler mit Senfsoße

Zutaten:
500g Kasseler
1 Zwiebel, in Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein geschnitten
1 Schluck Weißwein
1 Becher Sahne
1 EL Honig
3 EL Senf
5 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
Salz und Pfeffer

Kasseler in Scheiben schneiden und in einer Pfanne anbraten und in einen Bräter oder eine andere ofenfeste Form geben. In der Pfanne nun die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten und leicht dünsten. Über die Kasselerstücke geben. Thymian und Rosmarin darauf verteilen. Den Bratensatz mit etwas Weißwein ablöschen und reduzieren. Mit Sahne auffüllen und den Honig und Senf einrühren. Mit etwas Salz und ordentlich Pfeffer würzen und über das Fleisch geben. Bei etwa 180°C für eine gute Dreiviertelstunde in den Ofen geben.

Donnerstag, 3. November 2011

NKFOM BlogQuiz™ #2 - Runde 5

NKFOM BlogQuiz
Yeah! Die dieswöchige Quizrunde war ganz grandios. Viele gruselige und auch lustige Kürbisköpfe habt ihr da geschnitzt. Die "Süßes oder Saures"-spielenden Kiddies hatten sicher viel Spaß an euren Kreationen und George und ich waren auch begeistert. Schaurige 13 Einsendungen haben wir diese Woche erhalten, die ihr euch gleich in einer Fotostrecke ausgiebigst zu Gemüte führen könnt. Vorher kommen wir aber noch schnell zur Punktevergabe. Elf Teams erhalten die vollen 3 Lose für ihre künstlerisch sehr wertvollen Arbeiten: A.D., Ingrid, Moppel, Frau Vorragend, Pink Pony, Günter, Stiller, Sonja, ASLSP, Inka & Spencer, sowie Hege. Weil die eingereichten Gruselgesellen von Ellen und Andreas augenscheinlich nicht zur Gattung der Kürbisse zählen, ihr Aufwand und ihre Kreativität aber dennoch belohnt werden soll erhalte beide je 2 Lose. Zudem ist es mal wieder an der Zeit das ein oder andere Extralos zu verteilen. George und ich haben uns je einen Teilnehmer herausgepickt, der uns besonders gut gefallen hat und belohnen diesen mit einem Extralos. Die Wahl von George fiel auf die wohl aufwendigste und gruseligste Kreation des Wettbewerbs, den Kürbis von A.D., und das kleine Kind in mir kann nicht anders, als mein Extralos an den Stiller zu vergeben. Herzlichen Glückwunsch euch allen. 

Bevor wir die nächste Runde einläuten und ihr euch die tollen Fotos anschauen könnt habe ich noch einen Hinweis für alle Freunde gepflegt-gruseliger Halloweenpartys. Am Samstag findet nämlich nochmal eine solche statt und zwar in den alten Gemäuern und Katakomben der Tannenburg bei Nentershausen.
Get the flash player here: http://www.adobe.com/flashplayer

Die neue Aufgabe entführt euch in die Welt der Märchen und Geschichten. Am Samstag hatte ich euch bereits mitgenommen, die Welt der Brüder Grimm kulinarisch zu erkunden. Heute müsst ihr einige dieser Märchen erraten, indem ihr die folgenden Sätze entschlüsselt.

NKFOM BlogQuiz™ #2 - Runde 5 für maximal 2 Lose
Welche Märchen suchen wir?

Der Blinde geheilt von des Feldsalats Tau.
Eine Stadt versinkt in den Fluten des Inhalts eines kleinen Mädchens Töpfchen.
Wo französische Gaumenfreuden das Fliegen lernen.
Die gerechte Strafe: Geteert und gefedert!

Hinter jedem der vier Sätze versteckt sich ein Märchen der Brüder Grimm. Eure Aufgabe ist es lediglich das Märchen zu erkennen und uns mitzuteilen - zugeordnet zum richtigen Satz, versteht sich. Wenn ihr drei der Märchen erratet bekommt ihr dafür ein Los. Wer alle vier Märchen richtig zuordnet darf sich gar über zwei Lose freuen. Eure Lösung könnt ihr hier als Kommentar posten - wir werden ihn erst veröffentlichen, wenn die Runde zu Ende ist - oder per Email an uns senden. Zeit habt ihr bis kommenden Dienstag, 10.11., 23:42 Uhr.


Und das gibt es unter anderem zu gewinnen:

Märchenhafte SchmeckerlüsteMärchenhafte Schmeckerlüste
Das Kochbuch Märchenhafte Schmeckerlüste ist eine kulinarische Reise durch die Heimat der Brüder Grimm mit Rezepten von Gastronomiebetrieben aus der Region Nordhessen. Mit diesem Buch (kennt ihr ja schon) genießt man zum Beispiel das Hochzeitsmahl von Dornröschen oder des Froschkönigs liebste Froschtorte. Die märchenhafte Umsetzung macht dieses Kochbuch zu etwas Besonderem und ist für mich das Weihnachtsgeschenk Nummer Eins in diesem Jahr für alle begeisterten Hobbyköche und Liebhaber der nordhessischen Küche.

Hier ist die Liste aller Preise des NKFOM BlogQuiz™ #2.

Montag, 31. Oktober 2011

We Are The Walking Dead

We Are The Walking Dead
Ich mag Halloween. (Nichts Neues, richtig?) Irgendwie schon immer. Leider teilt das mein Freundeskreis nicht so ganz. Glücklicherweise gibt es ja noch den Local Comic Shop. Und den Comic Book Guy des Vertrauens. Der fragte nämlich vor gut einer Woche mal bei seinen regelmäßigen Besuchern an, ob denn jemand dabei wäre, wenn er einen kleinen Zombie Fan-Film drehen würde. Viele dachten sich, dass das eine adäquate Beschäftigung für das Halloween-Wochenende sei, also wurde die Sache ernst.

Der Plot - okay, ich übertreibe, wenn wir es Plot nennen, aber mal Hand aufs Herz, ist der bei einem kurzen Zombie-Fan-Filmchen wirklich wichtig? - besagt schlicht, dass ein Pärchen in einem Park von den Walking Dead überrascht wird. (Oldschool Zombies. Laaangsam. Braaaains.) Auf der Flucht wird noch rasch ein sich ihnen zur Seite gesellender junger Herr verspeist, bevor auch die beiden auf einer Straße von herumstreunenden Zombies (der Kenner sagt hier "Roamer") entdeckt und dann von der Horde eingekesselt werden. Sie können jedoch in den nahegelegenen Comic Laden (wo sonst?) fliehen, deren Inhaber die Zombiemeute kurz mit Gratis-Comics (The Walking Dead. Erneut, was sonst?) aufhalten kann, doch auch er ist ein Zombie. Dann werde alle gegessen. Fertig. Wunderbar!

Gedreht hat der Trashfilmer Ralf Kemper, dessen Toxic Lullaby 2010 beim New York Independant Filmfestival den Preis für den Besten Internationalen Horrorfilm absahnen konnte. Allein das Schminken der rund 30 Statisten hat einen riesen Spaß gemacht. Neben einer handvoll richtig schön in Szene gesetzter Zombies für Nahaufnahmen wurde der Rest der Horde blass-blutig gestaltet, um auf das Pärchen losgelassen zu werden. Das Drehen der Szenen war sehr unterhaltsam. Nicht nur für die Beteiligten, auch für Passanten. Während vereinzelte nicht ganz so viel Spaß an uns hatten (weiß jemand, wie man einen Bösen-Blick-Fluch wieder los wird?), ströhmten einige an uns vorbei als wäre absolut nichts ungewöhnliches im Gange, aber viele schauten begeistert zu, eine Mutter mit Kind hielt extra mit dem Auto an um ein paar Fotos fürs sicherlich sehenswerte Familienalbum zu schießen und selbst die vorbeifahrende Polizei war recht angetan. Eine kleine Splatterszene hier (schon mal die Regieanweisung "Gib mir die Innereien" gehört?), ein Zombieauflauf da (Pizzaboten mit Roller sind gute Parcourfahrer!) und die junge Dame des fliehenden Pärchens stürzte immer wieder mit Hingabe bei jedem neuen Take der immer gleichen Szene auf den harten Asphalt. Alles in allem also ein großer Spaß und eine wirklich schöne Beschäftigung für das Halloween Wochenende.

In diesem Sinne, Happy Halloween!

Get the flash player here: http://www.adobe.com/flashplayer
Und hier ist der Link zum fertigen Film.

Samstag, 29. Oktober 2011

Kartoffel-Kresseragout aus Märchenhafte Schmeckerlüste

Sababurg
Nordhessen hat kulinarisch einiges zu bieten. Das haben wir schon ausgiebig erläutert und werden dies auch weiterhin tun, weil das Thema Kulinarisches aus Nordhessen sicher noch nicht ausgeschöpft ist. Dass ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe wird von einigen Leuten gerne bezweifelt, ist aber so. Unterstützt werde ich neuerdings durch ein Kochbuch aus Nordhessen - Märchenhafte Schmeckerlüste. Schon beim Lesen des Titels kann man sich denken, dass es sich nicht nur um ein schlichtes Kochbuch handelt, sondern eine besondere Geschichte auf den über 250 Seiten auf einen wartet. Und so ist es auch.

Nordhessen ist nämlich die Heimat weltbekannter Märchenschreiber. Niemand geringeres als die Brüder Grimm verbrachten einen Großteil ihres Lebens im schönen Nordhessen rund um die Stadt Kassel. Eine Reihe von Märchen sind hier entstanden und viele der Kulissen, die die Brüder Grimm in ihren Märchen beschreiben finden sich im schönen Nordhessen. Man denke nur an den Frau Holle-Teich auf dem Hohen Meißner oder das Dornröschenschloss Sababurg im Reinhardswald. Pfiffige Marketingmanager haben aus diesem Grund Nordhessen zur GrimmHeimat erklärt und vermarkten unsere Region sehr schön und erfolgreich durch die Märchen der Grimms.

Ein Hervorbringsel dieser Vermarktungsstrategie ist das angesprochene Kochbuch Märchenhafte Schmeckerlüste, herausgegeben von Günther Koseck und Pierre Schlosser. Sie haben die Märchen der Brüder Grimm, die Vorliebe der Nordhessen für gutes Essen und das regionale Marketing zusammengeführt und ein Buch geschaffen, dass für Märchenfans ebensoviel bereithält wie für kulinarisch Interessierte und auch Gäste und Einwohner der Region Nordhessen, die auf der Suche nach tollen Restaurants sind.

Eine ganze Reihe erstklassiger Restaurants aus der Region stehen in diesem Buch nämlich Pate für ihr Lieblingsmärchen und haben auf Basis dieser Gerichte entwickelt, die sich im Buch und auch auf ihren Speisekarten wiederfinden. Geprägt sind die Rezepte natürlich von dem, was die Region so hergibt. Gezaubert wurden die Rezepte von tollen Köchen, die in den besten Restaurants der Region arbeiten. Erwähnt seien nur das Sternerestaurant im Hotel Hohenhaus, Göbel's Schlosshotel Prinz von Hessen oder das Brauhaus Knallhütte, in dem schon zu Zeiten der Brüder Grimm die Geschichten der Region erzählt wurden.

Klingt bis hierhin enorm spannend, finde ich. Schauen wir uns aber mal an, wie dieses Buch den Bewertungskategorien der No Kitchen For Old Men standhält:

Rezepte - ★★★★★☆☆
Die Rezepte im Buch haben die verschiedenen Restaurants auf Basis ihrer Lieblingsmärchen kreiert. Alle Topmärchen der Brüder Grimm sind dabei vertreten. Der Kuchen aus Rotkäppchens Korb, Frau Holles Schneeballtorte oder Dornröschens Hochzeitsmenü von der Sababurg. Viele Rezepte haben natürlich keinen direkten Bezug zum Märchen, weil nicht jedes Märchen voll ist mit Rezepten und Anspielungen auf Essen. Dann haben die Küchenchefs aber große Kreativität bewiesen und tolle Rezepte mit regionalen Zutaten kreiert. Von der Vorspeise über einen üppigen Hauptgang bis hin zu leckeren Desserts ist alles im Buch vertreten. Die meisten Rezepte sind allerdings nichts für Kochanfänger, wie ich finde, da viele Sachen schon sehr aufwändig sind. Auch die Zutaten sind mitunter nicht leicht zu besorgen, wie zum Beispiel der Milchferkelrücken oder die Brust eines Schwarzfederhuhns. Ihr sehr, es sind viele exklusivere Zutaten am Start, die sich aber durchaus ersetzen lassen. Allgemein ist das Buch sehr fleischlastig, weshalb George von einer Buchbesorechung abgesehen hat. Neben den erwähnten aussergewöhnlichen Fleischsachenfindet sich vor allem Wild in Form von Reh, Hirsch und Wildschwein in den Rezepten wieder. Kein Wunder bei den vielen Wäldern, die es bei uns gibt. Regional eben! Neben der Märchenrezepten finden sich auch einige Neuinterpretationen von Originalrezepten aus dem Hause Grimm, sowie Themenrezepte zu regionalen Spezialitäten, wie der Ahlen Wurscht. Ich habe eine ganze Reihe von Rezepten nachgekocht und war immer zufrieden. Sie sind gelungen und haben sehr gut geschmackt. Viele Rezepte sind nichts für den täglichen Gebrauch und eignen sich eher für die besonderen Momente im Leben und sind dafür ganz hervorragend geeignet. Was ich als Kritikpunkt noch anmerken möchte ist, dass es von den Originalrezepten der Grimms leider nur Neuinterpretationen ins Buch geschafft haben. Gerne hätte ich mal ein echtes Originalrezept aus dieser Zeit nachgekocht oder versucht, selbst neu zu interpretieren.

Fotos - ★★★★★☆☆
Zu jedem Gericht findet man im Buch ein Foto und diese sind auch durchaus gut, wirken durch das Layout und die Aufmachung noch etwas edler, als sie es vielleicht sind. Zudem gibt es eine Doppelseite auf der die Restaurants vorgestellt werden und man findet Fotos von Köchen und Ambiente der jeweiligen Location. Für meinen Geschmack hätten es noch ein paar mehr Bilder der Region und den Orten sein dürfen, an denen die Märchen sich zugetragen haben sollen. 

Übersichtlichkeit - ★★★☆☆☆☆
Die Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet, besser als in manch anderem Kochbuch. Jede Komponente wird einzeln mit Zutaten aufgeführt und beschrieben. Gibt es zum Beispiel Walnusstörtchen mit Nougatparfait an warmen Schattenmorellen, so gibt es ein Rezept mit Zutatenliste und Anleitung sowohl für Walnusstörtchen, Nougatparfait und Schattenmorellen. Ich finde sowas aus dem Grund praktisch, weil man auch mal einzelne Komponenten rausgreifen und nachkochen kann oder anders kombinieren kann, ohne sich Zutaten und Ablauf aus dem kompletten Rezepttext heraussuchen muss. Gegliedert ist das Buch nach Märchen und deren Patenrestaurants und nicht nach beispielsweise Vorspeise, Hauptgang, Dessert. Das kann ein gewissen Durcheinander schaffen, muss aber aufgrund der Konzeption des Buches einfach so sein. Das wäre auch gar kein Problem, wenn das zugehörige Rezeptregister nicht so furchtbar schlecht wäre. Dieses ist dann nämlich gegliedert nach Vorspeise, Hauptspeise Fleisch, Hauptspeise Fisch, Süßspeisen usw. Sucht man allerdings nach einem bestimmten Rezept, das man noch im Sinn hatte findet man es nur unter seinem richtigen Namen und nicht unter den Hauptzutaten. Die Tranchen vom Wildschweinsattel findet man also lediglich in der Kategorie Hauptspeisen - Fleisch unter eben jenem Namen, aber nirgends in einem alphabetischen Register unter Wildschwein. Das ist sehr schade und sorgt für die groeßn Punktabzüge in dieser Kategorie.

Persönlichkeit - ★★★★★★☆
Obwohl die Rezepte von so vielen unterschiedlichen Personen kommen hat dieses Buch durch die Aufmachung und das übergreifende Thema Märchen natürlich einen großen Vorteil in dieser Kategorie. Wir alle sind mit den Märchen der Brüder Grimm aufgewachsen und verbinden viele schöne Erinnerungen mit ihnen. Das Design das Buches, die kurze Märchenbeschreibung zu Beginn eines jeden Kapitels und die schönen Grafiken unterstützen das alles sehr gut und führen zu sechs von sieben Sternen. Leider nicht die volle Punktzahl, weil mir dazu zu wenig die Orte der Märchen beleuchtet wurden.

Für den Praxistest habe ich zwei Gerichte für mich gekocht und einmal Freunde für ein Viergangmenü eingeladen, welches ich aus den verschiedenen Rezepten zusammengestellt habe. Es gab ein Kürbissuppe mit leichter Chilinote aus dem Landhaus Bärenmühle, Feldsalat mit Speck und Zwiebeln von Thomas Stöhr aus dem Schloss Freidrichstein in Bad Wildungen, Gebeizter Milchferkelrücken (leider nur mit normalem Schweinerücken) mit Braunbierjus auf Kartoffel-Kresseragout aus dem Hotel Hohenhaus und zum Dessert Gefüllte Nougat-Crêpes-Säckchen mit Birnen-Vanille-Ragout und Zimteis. Ein insgesamt wirklich sehr leckeres Essen. Vorstellen möchte ich an dieser Stelle nur das Kartoffel-Kresseragout, das ich mich bunten Kartoffeln gemacht habe. Wirklich traumhaft lecker, einfach zu beschaffen und schnell gekocht:


Kartoffel-Kresseragout
Kartoffel-Kresseragout

Zutaten:
380g Kartoffeln, auf 0,5cm gewürfelt
20g Butter
1 Schalotte, fein gewürfelt
150ml Geflügelfond
1/2 Bund Brunnenkresse, nur die Blätter
2 EL geschlagene Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
etwas Kresse zum garnieren

Die Kartoffelwürfel in Salzwasser nicht ganz gar kochen. Die Butter in einer Pfanne aufschäumen und die Schalotten darin glasig anschwitzen. Die Kartoffelwürfel und den Geflügelfond zufügen und rasch auf die Hälfte reduzieren. Die Brunnenkresseblätter einschwenken, die Sahne unterrühren, abschmecken und sofort servieren.

Quelle: Märchenhafte Schmeckerlüste, B3-Verlag, 2011, S. 150
Rezept drucken

Praxistest - ★★★★★★☆
Die Zubereitung des Meüs war natürlich sehr aufwändig, aber alle Rezepte haben toll funktioniert und durch die übersichtliche Aufteilung der Rezepte nach Komponenten auch gut vorzubereiten. Leider habe ich keinen Milchferkelrücken bekommen und ein normaler Schweinerücken ist für diese Art der Zubereitung nicht ganz der passende Ersatz, schmeckte aber trotzdem sehr lecker. Wirklich auszusetzen gab es nichts. Manche Dinge hätte ich persönlich vielleicht etwas anders umgesetzt, aber das ist im Endeffekt Geschmackssache und das Rezept kann natürlich nach eigenem Gusto variiert werden. Herausheben möchte ich an dieser Stelle noch das Birnenragout und das Zimteis. Wirklich toll!

Zusammenfassend erhalten wir folgendes, subjektives Ergebnis:

Gesamtwertung - ★★★★★
Märchenhafte Schmeckerlüste ist ein tolles Kochbuch mit einem tollen Thema. Natürlich ist es in gewisser Weise auch ein Werbeprospekt für die Region Nordhessen und alle vertretenen gastronomischen Betriebe. Dieser Werbeaspekt ist aber auf keiner Seite des Buches dominant und schwingt nur so mit, wird von manchem Leser vielleicht garnicht wahrgenommen. Die Rezepte im Buch sind zum Teil sehr aufwändig, weshalb ich Kochanfängern doch eher andere Bücher empfehlen würde. Auch Vegetarier dürften an diesem Buch nicht den allergrößten Spaß haben. Für wen aber ist dieses Buch zu empfehlen? Auf jeden Fall ist es ein Buch für kulinarisch begeisterte Nordhessen, die Rezepte aus ihrer Region lieben und immer auf der Suche nach neuen Location sind, in denen man hervorragend Essen kann. Zudem sollte dieses Buch in jedem Hotelzimmer oder jeder Ferienwohnung liegen als Anreiz, diese Region auch kulinarisch zu erkunden. Jeder von uns weiß, wie wichtig das Essen für eine positive Bewertung des Urlaubs ist. Zudem ist es natürlich ein Buch für Märchenliebhaber und Fans der Brüder Grimm, die nach dem Lesen eines guten Märchens ordentlich Hunger bekommen haben. Und wer als ambitionierter Hobbykoch und Fan einer gehobeneren Küche auf der Suche nach neuen Rezepten ist, macht mit diesem Buch auch überhaupt nichts falsch. Ich selbst werde es auf die Liste möglicher Weihnachtsgeschenke für befreundete Hobbyköche setzen. Für diesen Anlass ist Märchenhafte Schmeckerlüste das perfekte Buch!

Märchenhafte Schmeckerlüste
Märchenhafte Schmeckerlüste - 
Eine kulinarische Reise durch die Heimat der Brüder Grimm
Hardcover mit Schutzumschlag
272 Seiten
ca.400 Abbildungen
erschienen bei B3 Verlag
ISBN 978-3-938783-64-1
29,90 €

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