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Dienstag, 22. Oktober 2013

Gnocchi

Gnocchi


"Wenn man schonmal dabei ist ein großes Chaos zu veranstalten muss es sich auch lohnen."


///Jim


Gnocchi - ein Basisrezept.

Freitag, 6. Juli 2012

Nudelsalat mit dicken Bohnen

Nudelsalat mit dicken Bohnen



"Der Garten arbeitet derzeit auf Hochtouren."



///Jim

Ein Rezept für die ersten dicken Bohnen aus eigenem Anbau.

Freitag, 3. Juni 2011

Taco-Pizza, baby!

Ich darf kurz weit ausholen, ja? Hurra!-Blog Betreiberin Eva, besuchte letztens den Foodstylisten des Effilee, Stevan Paul, und es gab eine leckere Tortilla-Pizza. Daraufhin foderte sie dazu auf, selbst Tortilla-Pizzen zu backen und der Gewinnverschlinger Stiller holte sich mit seiner Hipster-Version mal eben den Preis ab. Tortilla-Pizza? Nun, ein Tortilla belegt mit den typischen Verdächtigen wie Tomate, Käse und Basilikum. Das italienisch-mexikanische Mash-up ist tatsächlich nicht nur verdammt rasch zubereitet, sondern auch sehr lecker. (Außerdem können Mash-Ups sehr cool sein.) Nun dachte ich mir aber dank des Kommutativgesetzes, wenn es italienisch-mexikanisch geht, weshalb nicht auch mexikanisch-italienischen? Sprich, anstelle des mexikanischen Tortilla als Boden und des typisch italienischen Pizzabelags, einen italienischen Pizzaboden und dazu einen typisch mexikanischen Belag. Taco-Pizza. Ihr könnt mir soweit folgen?
Nun, was dabei herausgekommen ist, ist gelinde gesagt FANTASTISCH! Bei der direkten auf-einer-Skala-von-1-bis-10-Frage kam ohne wahrnehmbarer Verzögerung umgehend 10! aus den schmatzenden Mündern der Mitesser. Wie kann ich hier noch deutlicher machen, dass das hier ganz großes Kino ist? Achja, das ist ein Top-5-Gericht, meine Damen und Herren. Top-5! Nicht nur ist die Kombi aus heißen und frischen Zutaten sehr lecker, den letzten Kick geben die kurz frittierten Tortilla-Streifen. Variieren ist selbstverständlich empfohlen, ich halte mich weitestgehend an die Vorschläge von Ree.

Taco-Pizza, baby!

Taco-Pizza, baby!

Zutaten für ein Blech:
Hefeteig
250g schwarze Bohnen
2 handvoll frischen Korriander
1 Knoblauchzehe, gehackt
2 TL Kreuzkümmel
getrocknete Chillie (nach belieben)
etwas Zitronensaft
1 Salat nach Wahl, in Streifen geschnitten
3 Tomaten, gewürfelt
250g Käse (Emmentaler, Cheddar, etc.)
4 EL Schmand
3 Tortillas
etwas Öl zum frittieren
Salz & Pfeffer

Den Teig zubereiten und gehen lassen. In der Zwischenzeit die Bohnenpaste zubereiten. Dafür die Bohnen, Kreuzkümmel, Chillies, Knoblauch und die Hälfte des Korianders (kleingehackt) in einem Topf bei mittlerer Flamme erhitzen. Mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken. Den Pizzateig auf einem Blech mit Backpapier ausrollen, die Bohnenpaste darauf verstreichen und den geriebenen Käse darauf verteilen. Bei 200°C rund 25 Minuten backen. Währenddessen die Tortillafladen in etwa kleiner-Finger-große Streifen schneiden. In einem Topf das Öl erhitzen, die Streifen darain etwa eine Minute frittieren, bis sie leicht knusprig werden. Auf Küchenpapier abtropfen. Wenn der Teig fertig gebacken ist, den Salat, die Tomaten, den restlichen Koriander, die Tortillastreifen und den Schmand verteilen. JETZT ESSEN!
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Freitag, 11. März 2011

Topinambur-Risotto

Saisonal Essen, NKFOM, Saisonal, Obst, Gemuese Nachdem ich hier ja bereits über die Pasta Variante von Risotto erzählte, fiel mir auf, dass wir noch gar kein richtiges Risotto in unserer Küche haben. Das sollte sich natürlich ändern. Mein aller erstes Risotto kam als Fertiggericht in einer Pappschachtel im Stil von Miraculi auf meinen Teller. Irgendwie Gewürzmischung in Wasser kippen und darin den Reis kochen. Das Ergebnis war von solch zweifelhaftem Ruhm, dass ich eine ganze Dekade habe verstreichen lassen, bevor ich das nächste Mal auch nur an Risotto dachte. Danke Kraft Food, oder wer auch immer diesen unsäglichen Mist verbockt hatte. Denn die Wahrheit ist die, dass Risotto etwas ganz tolles ist! Die Zubereitung braucht einige Zeit und Aufmerksamkeit, jedenfalls wenn man tatsächlich die ganze Zeit beim Reis stehen bleibt und aufmerksam darauf achten, wann man wieder Flüssigkeit nachgießen muss. Ich habe auch Freunde, die gleich zu Beginn die gesamte Menge an Flüssigkeit zugeben und langsam einköcheln lassen und auch deren Risotti sind sehr lecker. Wer kocht hat recht, also werde ich mich nicht einmischen. Dennoch glaube ich, dass der Reis cremiger wird, wenn man es so macht, wie ich es von dem Engländer gelernt habe. Das sich langsam entfaltende Aroma in der Küche ist ürbigens eine ausreichende Belohnung dafür.

Da man Risotto mit vielerlei Sorten Gemüse vermengen kann und wir ja seit einiger Zeit wieder eine Gemüsekiste beziehen, habe ich mir überlegt Topinambur an mein Risotto zu geben und habe bei dem Iren Denis Cotter ein paar Ideen gefunden. Im Prinzip kann man experimentierfreudig mit so ziemlich jedem Gemüse - Knollengemüse und Kürbis eignet sich besonders gut wie ich finde - ähnlich verfahren: Man kocht es weich, zwestampft es und mengt es dann am Ende unter den Reis.

Topinambur-Risotto

Topinambur-Risotto

Zutaten:
250g Risotto-Reis
500g Topinambur, gewaschen und geschält
150g Sellerie, gewaschen und geschält
1 große rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Glas Weiswein
1 El Butter
Olivenöl
100g geriebenen Parmesan
Zitrone
Salz & Pfeffer

Part One: Das Gemüse
Etwa 3/4 der Topinambur sowie den Sellerie kleinschneiden. Zwiebel und Knoblauch kleinhacken, etwa 1/3 davon beiseite legen. Topinambur, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig werden. Eine kräftige Prise Salz und Pfeffer hinzugeben und mit 500ml Wasser ablöschen. Etwa 20 Minuten bei geschlossenem Deckel bei kleiner Flamme köchlen lassen, bis das Gemüse weich ist. Das Gemüse zerstampfen und anschließend durch ein Sieb geben, dabei die Flüssigkeit unbedingt auffangen. Die Gemüsemasse und die Flüssigkeit (=DIY Gemüsebrühe) beiseite stellen. Die unbenutzten Topinambur in etwa 1/2cm dicke Streifen schneiden und in etwas Olivenöl wenden und bei etwa 175°C im Ofen etwa 15 Minuten rösten, bis sie etwas Farbe annehmen.

Part Two: Das Risotto
Die nicht verwendete Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen, ohne dass sie Farbe annehmen. Jetzt den Reis in die Pfanne geben und unter rühren etwa 1 Minute anbraten, bis er leicht glasig wird. Jetzt den Weiswein hinzugeben und unter rühren einköcheln lassen. Wenn der Reis den gesamten Wein aufgenommen hat, eine kräftige Kelle der aufgefangenen Gemüsebrühe hinzugeben und die Temperatur verringen, so das alles nur noch leicht köchelt. Wann immer der Reis nun die Flüssigkeit aufgenommen hat, eine weitere Kelle der Flüssigkeit hinzugeben und einrühren. Das ganze solang wiederholen, bis der Reis weich geworden ist, was etwa 15 bis 20 Minuten dauern sollte. Reicht die Flüssigkeit nicht aus, stattdessen Wasser hinzugeben. Jetzt die Gemüsemasse untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen, allen sagen, dass das Essen in wenigen Augeblicken auf dem Tisch stehen wird. Zuletzt Butter, Parmesan und einen ordentlichen Spritzer Zitronensaft unterheben und bei geschlossenem Deckel etwa 2 Minuten durchziehen lassen. Beim servieren die gerösteten Topinamburstreifen auf das Risottto geben. Jetzt essen. Habe ich doch eben gesagt!
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Freitag, 11. Februar 2011

Pasta alla Rob

"Vor einigen Jahren besuchte ich ein Restaurant in Brooklyn – ein Italiener mit einer kleinen Terrasse, abgeschieden von der Straße. Ich bestellte eine Pasta Fresca, mit Kirschtomaten, Büffelmozarella und Rucola. In dem Moment verschmolzen zwei fantastische Welten miteinander – New York und Italien."

So sagte es Rob in meinem kleinen Interview für unseren ersten Teil der Netznachbarn Reihe am Mittwoch. Und dann habe ich mich großspurig darauf eingelassen, aus den wenigen Informationen etwas zuzubereiten. Das halte ich hiermit ein, wenn auch mit Brüchen. Wie man frische Pasta zubereiten kann, haben wir hier bereits Kund getan. Pasta Fresca ist ja erstmal nichts anderes, aber genau darauf verzichte ich heute. Letztlich ist es jedem selbst überlassen, wie er seine Paste mag. Frische Pasta ist nicht per se besser als getrocknete und geschmacklich gehen die Vorlieben auch auseinander. Wer die Zeit, Muse, den Willen und die Freude daran hat, kann sich seine Pasta natürlich selbst trocknen. Mir fehlten heute leider drei von vier. Ich greife als Allzweckwaffe in der Regel nach gut abgepackten Nudeln aus dem Supermarkt. und habe hier verschiedene Sorten ausprobiert. Die müssen meines Erachtens auch nicht vier Euro für 500g kosten - mein Budget spricht da eine ganz andere Sprache -, auch wenn man durchaus qualitative Unterschiede schmeckt. Ich kann nur jedem empfehlen selbst auszurpobieren, was schmeckt. Frische Pasta  sind hingegen heute also 404.

Was ich in Sachen Pastazubereitung allerdings in den letzten Monaten für mich entdeckt habe, ist eine viel diskutierte Methode, bei welcher die Pasta ähnlich wie Risotto gekocht werden und man dafür unter der Hand den fürchterlichen Begriff Pastasotto kreiert hat. Wenn ihr danach googelt, findet ihr ein heilloses Tohuwabohu an Fans und Feinden dieser Methode. Auch hier, probiert es einfach mal aus und entscheidet dann selbst. Tatsächlich geht es nur um die Zubereitung, die meines Erachtens nach im Ergebnis nicht zwangsläufig etwas mit einem Risotto zu tun hat: Wie beim Reis gibt man die Nudeln mit etwas gesalzenem Wasser in einen Topf und gießt immer wieder Schluck für Schluck nach, solbald die Nudeln die Flüssigkeit aufgesogen haben. Dadurch ergibt sich eine wunderbar cremige Konsitenz, die von der herausgelösten Stärke kommt, sagt mein Arzt. Wie auch immer dieses Wunder vor euren Augen vonstatten geht, da einfach etwas Parmesan dran, und ich kann ein zufriedenes Grinsen schon nicht mehr unterdrücken. Diese Art bietet sich gerade dann an, wenn ansonsten keine Sauce zubereitet werden soll. Wie heute also.

So, und dann gebe ich noch ganz rustikal die von Rob erwähnten Zutaten hinzu und entschuldige und bedanke mich gleichzeitig für mein skrupelloses Vorgehen bei ihm, indem ich das Gericht einfach mal Pasta alla Rob nenne. ;)

Pasta alla Rob

Pasta alla Rob

Zutaten:
250g Pasta
1 Knoblauchzehe
1 rote Zwiebel
1 Kugel Büffelmozzarella
1 handvoll Kirschtomaten
2 handvoll Ruccola, gewaschen
1 Schuss Weiswein
Olivenöl
Salz & Pfeffer

Tip-Off: Die Pasta nicht wie gewohnt nach Packungsanleitung zubereiten.  Statt-dessen die rustikal kleingehackte Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl bei mittlerer Temperatur dünsten. Jetzt die ungekochte Pasta in den Topf geben. Temperatur erhöhen, den Weißwein zugeben - das gratis Dampfbad fürs Gesicht genießen - und das ganze gut verrühren, bis der Wein eingekocht ist. Jetzt eine Schöpfkelle Wasser und eine großzügige Prise Salz hinzugeben, und unter rühren einköcheln lassen. Wann immer das Wasser von den Nudeln aufgesogen ist, eine neue Kelle Wasser unterrühren, bis die Pasta die gewünschte Konsitenz hat. Währendessen die Rucolastengel fein schneiden und die Blätter grob hacken.  Die Kirschtomaten und den Mozzarella sehr grob zerrupfen. Crunch-Time: Ist die Pasta so wie sie sein soll, rasch Grün, Weiß und Rot unterheben und vermischen. Nochmals mit Slaz und Pfeffer abschmecken. That's the ball game.
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Mittwoch, 4. August 2010

NKFOM Episode 4: Pastasaucen


Nachdem wir vor zwei Wochen gezeigt haben wie man Pasta selbermachen kann, kümmern wir uns dieser NKFOM-Folge um die dazugehörigen Saucen. Eines unserer Anliegen ist es dabei eine Alternative zu Fertigprodukten und mittelmäßigen Lieferdiensten aufzuzeigen. Gerade Pastagerichte sind ein gutes Beispiel dafür, wie unheimlich schnell und preiswert sich leckere Gerichte auf den Tisch bringen lassen. Die Auswahl der Pastasaucen wurde also auf Basis dieser Kriterien getroffen. Bei allen vier Saucen handelt es sich um italienische Klassiker. Die Carbonara, Aglio e Olio, Pasta Alfredo und Cinque Pi. Für die Zubereitung benötigt man inklusive Nudel kochen sicher nicht mehr als 15 Minuten. Das schlägt kein Lieferservice. Auch teuer sind diese Gerichte nicht, denn sie bestehen aus wenigen Grundzutaten, wie Sahne, Olivenöl, Parmesan oder Ei, die sich in jedem gut sortierten Kühlschrank finden lassen. Und lecker sind die Saucen auf jeden Fall, denn wir haben uns an Garfields alten Wahlspruch "Kalorien sind die Maßeinheit für guten Geschmack" gehalten. Aufgrund zu weniger der lebenswichtigen Kalorien haben wir auf den Gebrauch von Gemüse und Tomatensaucen verzichtet.

NKFOM, Carbonara, Pasta, Sauce, Selbermachen, Kochen
Jims Carbonara

Zutaten:
250 g Spaghetti
2 Eigelb
100 ml Sahne
1 handvoll geriebener Parmesan
2 Scheiben Speck
Olivenöl
Pfeffer
Schnittlauch
Muskat

Für die Carbonara wird der Speck in einer Pfanne mit Olivenöl ausgelassen und kross gebraten. Während die Pasta kocht werden in einer Schüssel die Eigelbe mit der Sahne und dem Parmesan vermischt und mit Pfeffer und wenig Salz, sowie Muskatnuss und ein paar Röhrchen Schnittlauch gwürzt. Wenn der Speck kross ist etwas abkühlen lassen und zu der Masse geben. Die gekochte Pasta abgießen und gleich zurück in den heißen Topf geben. Die Ei-Sahne-Parmesan-Mischung zu den heißen Nudeln geben und ständig rühren bis eine sämige Sauce entstanden ist. Möglichst keine zusätzliche Hitze mehr zugeben, da sonst das Eigelb zu Rührei wird und das ist in diesem Fall unerwünscht.

NKFOM, Cinque Pi, 5P, Pasta, Sauce, Selbermachen, Kochen
Cinque Pi

Zutaten:
250 g Pasta
1 EL Tomatenmark (Pomodoro)
200 ml Sahne (Panna)
2 handvoll geriebener Parmesan (Parmegiano)
1 handvoll Petersilie (Prezzemolo)
Pfeffer (Pepe)
Muskat (aka Nice Guy Eddie)
Salz

Während die Pasta kocht: Das Tomatenmark in einem Topf anrösten und mit der Sahne ablöschen. Wenn die Sahne aufgekocht ist kann der Parmesan zugegeben werden. Hat dieser sich mit der Sahne verbunden wird die Petersilie und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zugegeben, ebenso ein wenig Muskat und ggf. eine Prise Salz. Die Pasta wird zur Cinque Pi gegeben und einmal durchgerührt.

NKFOM, Aglio e Olio, Pasta, Sauce, Selbermachen, Kochen
Aglio e Olio

Zutaten:
250 g Spaghetti
50 ml Olivenöl
2 Zehen Knoblauch
1 kleine Peperoni
1 paar Blätter Basilikum
Salz
Pfeffer

Die Spaghetti kochen und währenddessen den Knoblauch und die Peperoni kleinschneiden und in eine Pfanne geben. Das Olivenöl dazugeben und langsam erhitzen. Wenn es in der Pfanne zu brutzeln beginnt wird das Öl noch mit Salz und Pfeffer gewürzt und von der Herdplatte gezogen. Die Spaghetti werden unter das Öl gehoben, mit fein geschnittenem Basilikum garniert und mit Genuss verspeist.

NKFOM, Alfredo, Pasta, Sauce, Selbermachen, Kochen
Fettuccine Alfredo

Zutaten:
250 g Fettuccine
50 g Butter
200 ml Sahne
2 handvoll geriebener Parmesan
Pfeffer

Die Fettuccine kochen. In einem kleinen Topf die Butter schmelzen, Sahne zugeben und aufkochen. Mit Pfeffer würzen. Den Parmesan auf einen Teller geben. Die Soße darüber gießen und die Nudeln dazugeben. Alles vermischen und am Ende noch etwas Parmesan darüber geben. Ein Gedicht!




Dienstag, 27. Juli 2010

Jamie's gebackene Zitrone mit Mozzarella (NKFOM Remix)

Saisonal Essen, NKFOM, Saisonal, Obst, GemueseKlimatisch gesehen bin ich ganz und gar kein Sommer-Fan, aber es gibt einige Gerichte, die ich im Sommer gern esse. Und da Kerstin nach Lieblingsrezepten für den Sommer fragte, habe ich gleich eines von den meinen für ihre Sammlung zubereitet.

Das erste Mal habe ich das Gericht in einer Fernseh-Folge des Engländers gesehen und war begeiterst von der Idee. Einerseits sieht es einfach sehr lecker, aus wenn die gebackenen Zitronenscheiben auf dem Teller serviert werden. Andererseits überzeugt das frische Aroma der Zitronen - ihr wißt schon, unbehandelte verwenden, wegen der Herpes-Gefahr - kombiniert mit den anderen Zutaten sehr. Die Zitronen werden dabei in dicke Scheiben geschnitten und mit Mozzarella und Tomaten gefüllt. Bei meinem Remix verzichte ich auf die Sardellenfilets des Originalrezeptes und gebe zusätzlich zum Basilikumblatt noch einen Teelöffel frischen Pestos zwischen die beiden Scheiben Mozzarella.

Ich habe schon ganz of den Satz Mozzarella-schmeckt-ja-eigentlich-nach-nichts,-aber-mit-Tomaten-ist-er-super in der ein oder anderen Variante gehört. Nach Nichts schmeckt meines Erachtens nach auch die übliche und vorallem günstige Supermarkt-Version aus Kuhmilch nicht, aber Mozzarella aus Büffelmilch hat einen wesentlich intensiveren, leicht würzigen Geschmack. Ich bin der Ansicht, dass jeder nach seinen eigenen Vorlieben und vor allem auch Preisvorstellungen entscheiden sollte, aber ich bin auch dafür, dass man offen und neugierig sein sollte, und gerade für diese kleine Leckerei kann ich Mozzarella aus Büffelmilch nur wärmstens empfehlen.

Dazu paßt frisches Weißbrot ganz fantastisch, ich nehme am liebtsen St. Galler. Ob kurz angeröstet oder frisch und saftig bleibt jedem selbst überlassen, aber zum Auftunken des leckeren Saftes aus Tomate, Pesto und Zitrone, der am Ende auf dem Teller zurückbleibt, gibt es kaum etwas besseres!

Tomate, Mozzarella, Zitrone, Pesto, Jamie Oliver, Rezept, Kochen, Selbermachen
Jamie's gebackene Zitrone mit Mozzarella (NKFOM Remix)

Zutaten:
2 große, unbehandelte(!) Zitronen
2 Mozzarella Kugeln
6 Basilikum Blätter
3-4 reife Kirschtomaten
6 Tl Pesto

Backofen auf 200° vorheizen. Zitronen jeweils in drei etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden und das Fruchtfleisch nahe am Rand herauslösen. In die Zitronenringe jeweils eine Scheibe Mozzarella als Boden drücken. Tomatenstückchen, ein Basilikumblatt und einen Teelöffel Pesto nacheinander hinzugeben. Eine weitere Scheibe Mozzarella als Deckel oben daruf. Im Ofen etwa 15 Minuten, bzw. bis der Käse goldgelb ist und leichte Blasen schlägt, backen. Vor dem Essen kurz abkühlen lassen und dann mit dem Weißbrot servieren. Yummy!


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Dienstag, 20. Juli 2010

NKFOM Jim & George's Pasta Tutorial


Zu Pasta ist eigentlich schon alles gesagt. In den verschiedensten Ecken des www. Und trotzdem möchte ich an dieser Stelle ein paar Sätze sagen. Warum sollte man Pasta eigentlich selber machen? Das ist eine gute Frage. Und so wirklich kann ich sie euch auch nicht beantworten. Denn schließlich gibt es Pasta in allen Varianten für kleines Geld zu kaufen. Sie besteht ja auch nur aus Grieß, Wasser und Salz. Keine Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker. Für alle Bio-Freunde gibt es auch schon genügend Auswahl. Ausserdem braucht man einiges an Zubehör zur Pastaherstellung. Und Zeit. Aufgrund all dessen würde ich sagen, dass man in der Regel Pasta nicht selber zu machen braucht. Schon garnicht, wenn man wenig Zeit hat, gerade von der Arbeit kommt und schnell was zu Essen haben möchte.

Wenn man aber ein ambitionierter Hobbykoch ist und mit viel Leidenschaft und Spaß bei der Sache ist, dann sollte man auch hin und wieder seine Pasta selber machen. Einfach weil es Spaß macht Dinge selberzumachen und weil man selber bestimmen kann, was in die Pasta kommt und wie diese aussehen soll. Wie man Pasta nun selbermachen kann haben vor allem Steph in ihrem Pastakolleg und Robert mit seinem Pastakurs schon eindrucksvoll gezeigt. Vor allem die gestreiften Nudeln von Steph sind echt Wahnsinn.

Wer hier nun nach dem einen Pastateig sucht, den muss ich leider enttäuschen. Denn den gibt es nicht. So hat wohl auch jede Nonna in Italien ihr eigenes Rezept. Wenn man da überhaupt von Rezept sprechen kann, denn ich glaube nicht, dass sie auch nur einmal eine Waage zur Hand nehmen wird. Das macht man nach Gefühl. Einen Haufen Mehl oder Grieß auf den Tisch. Eier oder Wasser dazu. Öl. Salz. Und alles langsam verkneten. Jetzt kann man natürlich noch eine Wissenschaft daraus machen, ob man Hartweizengrieß nimmt oder Mehl. 405er oder Weizendunst. Tipo 00 aus Italien oder eine Mischung aus all dem. Wie so oft heisst es auch hier: ausprobieren und den persönlichen Geschmack entscheiden lassen. Wichtig ist es aber den Teig möglichst lange zu kneten. Mindestens 10 Minuten. Von Hand. Das spart das Fitnessprogramm.
Gefärbte oder gar gestreifte Nudeln können wirklich ein Hingucker sein. Viel Geschmack geben die "Färbemittel" hierbei nicht wirklich mit, weshalb sich das Nudelfärben auch nur aus optischen Gründen lohnt. Das Färben selber ist wie so oft keine Rocket-Science. In die Mulde von Mehl oder Grieß kommt neben den anderen Zutaten noch ein natürliches Färbemittel. Hierzu eignen sich in erster Linie Tomatenmark oder pürierte Rote Bete. Kurkuma. Sehr fein gehackte Kräuter oder Spinat. So macht es auch Alberto, von dem auch die hier gewählten Rezepte stammen.


Blueten, Bluetenbutter, Rosen, Lavendel, Gaensebluemchen, Kräuterbutter, Rezept, Kochen, Selbermachen
Pastateig mit Ei


Zutaten:
ca. 200 g Mehl
1 ganzes Ei
2 Eigelb
3 TL Olivenöl
1 TL Salz


Pastateig ohne Ei

Zutaten:
300 g Hartweizengrieß
125 ml Wasser
3 TL Olivenöl
1 TL Salz

Die Zubereitung ist für beide Teige gleich. Das Mehl bzw. der Grieß wird auf eine Arbeitsplatte gegeben und eine Mulde hinein gemacht. Dort hinein kommen Salz, Öl, Eier und/oder Wasser und ggf. das Färbemittel. Nun wird das Innere mit einer Gabel verquirlt und von außen immer wieder Mehl bzw. Grieß dazugeholt. Bei geeigneter Konsistenz wird mit der Hand weitergeknetet. Lange 10 Minuten. Oder mehr. Danach muss der Teig bei Zimmertemperatur etwa eine Stunde ruhen und kann danach mit dem Nudelholz oder der Nudelmaschine ausgerollt und in die gewünschte Form gebracht werden.

Dienstag, 25. Mai 2010

NKFOM Jim & George's Pesto Tutorial


Ein Pesto ist eine sehr vielfältige und schmackhafte Würzpaste aus Italien. Vielfältig zum einen was die Variationsmöglichkeiten der Zutaten angeht. Und zum anderen, was die Verwendung betrifft. Hierzulande kennt man das Pesto vor allem als Pastasauce. In Italien ist es in einigen Gegenden auch Bestandteil einer Minestrone. Benutzt es als Beilage bzw. Dip für Fleisch oder Fisch, als Brotaufstrich, zu Pellkartoffeln oder auch zum verfeinern eines Desserts. Pesto zum Dessert? Warum auch nicht. Versucht mal: Gegrillte Ananas mit süßem Minzpesto und Creme fraiche.

Was die Zutaten und ihre Variationsmöglichkeiten betrifft sieht die Sache nicht minder facettenreich aus. Die Basis eines Pestos bilden dabei in der Regel Kräuter, Nüsse, Käse, Salz, Knoblauch und Olivenöl.
Als Kräuter eignen sich dabei...naja, eigentlich alle. Basilikum, Petersilie, Koriander, Minze, Sauerampfer und, und, und. Im Frühjahr greife ich saisonal bedingt gerne zum Bärlauch. Aber nicht nur Kräuter eignen sich als Basis. Auch Pestos mit getrockneten Tomaten, Zucchini oder auch Steinpilzen erfreuen sich großer Beliebtheit.
In Sachen Nuss gibt es auch keine Grenzen. Klassiker greifen zu Pinienkernen. Diese sind durchaus sehr lecker, aber eben auch nicht gerade billig. Aus diesem Grund verwende ich gerne Cashewkerne, Walnüsse oder auch einfach "nur" Mandeln für mein Pesto.
Beim Käse wähle ich gern einen italienischen Hartkäse. Parmesan, Pecorino oder Grana Padano. Auch hier soll es weitere leckere Käsesorten geben, die man verwenden kann. Wie zum Beispiel einen Sbrinz aus der Schweiz oder gar einen Chester aus England. Da ich persönlich noch keinen großen Draht zum Käse gefunden habe und in diesem Thema nicht so bewandert bin kann ich dazu "noch" keine genaueren Kommentare abgeben.

Nach der Auswahl der Zutaten gilt es diese nun zu kombinieren. Die wohl bekannteste Variation ist ohne Zweifel das Pesto alla genovese, zubereitet mit Basilikum, Pinienkernen, Parmesan und Pecorino, Salz, Knoblauch und Olivenöl. Ich persönlich mag es gern in einer etwas günstigeren Variante mit Petersilie, Walnüssen und Grana Padano. Aber eben auch nicht immer. Je nach Verwendung, Saison oder einfach Lust und Laune kann man sich sehr gut austoben und die Basiselemente vermischen, wie es seinem Geschmack beliebt.
Werfen wir noch einen Blick auf die Zubereitung. Aber erst noch einen Schritt zurück. Das Wort Pesto leitet sich vom italischen "pestare" ab, was soviel bedeutet wie "zerstampfen". Und das ist auch die von mir empfohlene Zubereitungsart - die Zutaten im Mörser zerstampfen. Eine Zubereitung im Mixer ist natürlich ebenso möglich. Man läuft aber schnell Gefahr, dass das Pesto durch das Mixen im Mixer oder mit dem Zauberstab bitter wird. Das hängt aber wohl auch stark von der Qualität des Olivenöls ab. Warum das aber so ist kann ich an dieser Stelle auch nicht sagen und wähle den Publikumsjoker.

Was mir zusätzlich noch am Herzen liegt ist ein Wort zu Pesto aus dem Supermarkt. Diese sind in vielen Fällen durchaus genießbar. Was ich hier ansprechen möchte ist auch nicht in erster Linie der Geschmack dieser Produte, sondern eher die Art der Bezeichnung von Seiten der Hersteller. Häufig liest man Dinge wie "original italienische Rezeptur" oder gar die Bezeichnung "Pesto alla Genovese". Die Wahrheit eröffnet sich einem aber bei einem Blick auf die Zutatenliste. Die klassichen Zutaten wie Parmesan, Pinienkerne und Olivenöl finden sich meist nur in homöopathischen Dosen, um das Kind eben wie gewünscht nennen zu dürfen. Die Hauptbestandteile sind am Ende aber billiges Sonnenblumenöl, Cashewkerne und Grana Padano. So soll es nicht sein. Seid wachsam und schaut zu diesem Thema mal bei abgespeist und Foodwatch vorbei.

So, jetzt wurde genug geredet. Kinder und Spielkinder vor. Jetzt darf mit Essen gematscht werden. Ran an den Mörser.

Pesto, Basilikum, Olivenöl, Pinienkerne, Parmesan, Zitrone, Knoblauch, Rezept, Slebermachen, Video
NKFOM-Pesto


Zutaten:
1 Busch Basilikum
Olivenöl
1 handvoll Pinienkerne
1 handvoll geriebener Parmesan
1/2 Knoblauchzehe
Zitronensaft und -abrieb
Salz & Pfeffer

Nüsse ohne Fett kurz anrösten und fein hacken. Basilikumblätter, eine Prise Salz und gehackten Knoblauch mörsern. Pinienkerne und geriebenen Parmesan dazugeben und mitmörsern. Olivenöl zugeben und weitermörsern bis eine sämige Masse entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach belieben mit ein wenig Zitronensaft und -abrieb abschmecken.
Zur Aufbewahrung in ein Glas füllen und mit einer Schicht Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar.

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